Ko Lanta (2)

fishing

Puh, das ist ja ziemlich touristisch hier. Man kann Ausflüge buchen oder am Strand liegen. Ich buche Ausflüge und latsche am Strand lang.
Morgen geht es schorcheln zu vier Inseln, das Standardpaket hat wohl jeder hier im Programm. Übermorgen verabschiede ich mich auf dem Ausflug nach Ko Phi-Phi und nehme die Fähre nach Krabi. Von dort am nächsten Morgen nach Bangkok und abends dann weiter nach Helsinki und Berlin. Soweit der Plan.

Morgen nehme ich nur die Kamera, ein Objektiv und den Infrarotfilter mit, ich hoffe dass alles trocken bleibt. Falls nicht, ist zumindest der Rest der Ausrüstung noch zu verwerten 😉

Mich treibt es nochmal vor die Tür, Geld tanken und irgendwie habe ich Heißhunter auf Ananas 😉 Das schöne an Thailand ist, dass man überall am Straßenrand Garküchen und Obsstände hat. Hier sind diese großartigen Nahrungsmittelerwerbsstätten zwar spärlich gesäht, es gibt sie aber ebenfalls. Nachdem ich den Geldautomaten überfallen habe, bekomme ich an einem Stand eine frisch zerlegte Ananas. Lecker.

Achja, das liebe Geld: ich gebe weit mehr aus als geplant. Ich kann die Beträge auch nach drei Wochen nicht einschätzen. Wenn ich 1000 Bath in der Tasche habe, denke ich „Super, das reichte ja noch lange“. Dann bemerke ich, dass das gerademal 20 Euro sind. Zum Glück kann ich mit der Kreditkarte Kleckerbeträge abheben, wären die Gebühren nicht ausschliesslich prozentual, wäre ich schon ein Vermögen an Transaktionskosten losgeworden.

Huch, der Internetcafebetreiber will schliessen. Dann manche ich mal etwas ganz ungewöhnliches: früh ins Bett gehen 😉

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