1000 gute GrĂŒnde

S.A.D., Hertseller von Kopiersoftware und dank neuem Urheberrechts bald seiner GeschĂ€ftsgrundlage beraubt, grĂŒndet ein Musiklabel.
Weil den Jungs wahrscheinlich selbst nicht so ganz klar ist, warum sie das tun, sammeln sie 1000 GrĂŒnde dafĂŒr. Eine BegrĂŒndung trifft den Nagel auf den Kopf: „Damit Ihr Verluste ausweisen könnt und dieses Jahr Steuern spart.“
Welche Bands dahinterstecken, ist nicht besonders schwer herauszufinden, hoffen wir, dass das Label keine Eintagsfliege wird.
[ via heise WĂŒrstchen ]

Warum rebellieren wir nicht gegen das Copyright?

„Man darf auch nicht vergessen, dass die Content-Industrie gar nicht so groß ist wie man manchmal vielleicht annimmt. Die Musikindustrie beispielsweise ist gemessen an den UmsĂ€tzen ebenso groß wie die Wellpappen-Industrie. Die Vorstellung, dass die Wellpappen-Industrie Einfluss darauf nimmt, wie man in den USA Kultur konsumiert, ist doch absurd, oder nicht? Aber diese kleine winzige Content-Industrie diktiert uns, wie wir mit unserer Kultur umzugehen haben.“

Ein sehr interessantes GesprÀch mit Lawrence Lessig.

Schöne Scheisse

Heute morgen ist mir fast mein Essen aus dem Gesicht gefallen, als ich das in meiner Inbox gefunden habe:

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Rock gegen das Schloss verboten: Demo Samstag 26.06. 16 Uhr Lustgarten

Drei Tage vor dem von uns lange geplanten Open Air „Rock gegen das Stadtschloss“ hat
die Stadtverwaltung Potsdam die Veranstaltung verboten.

WIR WOLLEN UNS DAS NICHT GEFALLEN LASSEN.

FĂŒr Samstag, 26.06. wird eine Protestdemo angemeldet:
KOMMT 16 UHR ALLE ZUM EINGANG DES LUSTGARTENS:

GEGEN DEN AUFBAU EINER STADTSCHLOSSKOPIE

GEGEN EINE KULTURPOLITIK NACH GUTSHERRENART

GEGEN POTSDAM ALS EUROPÄISCHE KULTURHAUPTSTADT

Bitte kommen und weitersagen!
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Ist die Kampagne Opfer einer Verschwörung der Jungen Union ? 🙁

:-)

Nettes Feature ab Kernel 2.6.7:

SMT (Hyperthreading) scheduler support (SCHED_SMT) [N/y/?] (NEW) ?

SMT scheduler support improves the CPU scheduler’s decision making
when dealing with Intel Pentium 4 chips with HyperThreading at a
cost of slightly increased overhead in some places.

Der bayrische Rebell


Ich weiß, dass wir einen großen Ärger bekommen, ich weiß, dass wir noch großen Ärger kriegen. Aber ich habe mich jetzt entschieden nach 20 Jahre langer Verfolgung durch die Polizei, daß sie mich nicht mehr verfolgen brauchen, ich komme freiwillig zu ihnen.
Am 21. Dezember, hey. Am 21. Dezember gehe ich in Bad Reichenhall um 18:00 Uhr auf die Polizei mit einem Gramm Hanf und werde mich selbst anzeigen wegen Verstoß gegen das BetĂ€ubungsmittelschutzgesetz. Hey. Und wer immer Lust hat, daß er an dem Tag dazukommt, mit einem Gramm, vielleicht nicht vom Besten, weil er kriegt ihn nicht mehr.

Der bayrische Rebell. Ein Film ĂŒber Hans Söllner.

Tod dem toten Winkel

JĂ€hrlich kostet der tote Winkel von Lkws in Deutschland ungefĂ€hr 150 Fahrradfahrern das Leben – etwa die HĂ€lfte aller Radler, die im Verkehr sterben.

Die Taz widmete sich am Montag dem toten Winkel. Die Bundesregierung will 2005 einen speziellen Weitwinkelspiegel einfĂŒhren, der unter schon jetzt umstritten ist. Zu Wort kommen auch Wilbert van Waes, Erfinder des Dobli-Spiegels, und Martin Keune, GrĂŒnder der Initiative Weg mit dem toten Winkel.

Beim Tagesspiegel gibt ein Online-Spezial zum Doblin-Spiegel.

Von kurzen Meetings

Wir kennen alle das leidige Problem: es gibt in jedem Unternehmen Mitarbeiter, die gegen das Wort Redezeitbegrenzung resistent ist. Ein besonders erfolgreicher Weg dieser Problematik Herr zu werden, ist der Meetingraum mit Shock-O-Mat ™ Technologie.
Das verblĂŒffend einfache Prinzip dahiner hat nichts mit Schokolade zu tun, vielmehr besteht die Möglichkeit, dass jeder Teilnehmer ĂŒber ein Steuerpult an seinem Platz anderen Teilnehmern einen Stromschlag verpassen kann. Nach meist anfĂ€nglichem Zögern wird die Shock-O-Mat ™ Technologie von den Mitarbeitern begeistert eingesetzt, eine Zeitersparnis von ĂŒber 95% fĂŒr Meetings ist durchaus realistisch.
Shock-O-Mat ™ geniesst das Vertrauen taudender beigeisterter Kunden, vereinbaren Sie noch heute noch ein Probemeeting in einer unserer zahlreichen Filialen.

Selbst ist die Frau

Lydias 80er Show sorgt dafĂŒr dass ich vor Lachen fast von meinem Ball falle 😉

Ich hab mir in einer experimentierfreudigen Phase mal eine selbstgemachte Mixtur aus Haarwaschmittel mit Bier in die trockenen Haare gepampt, weil ich kein Gel mehr hatte [Stu-Stu-Studioline].
Und dann bin ich raus.
Und dann hat’s geregnet.
Und dann hat’s geschĂ€umt.
Und dann war’s peinlich.

CCCommentar

Der CCC ist entsetzt ĂŒber die Äußerungen von Frau Zypries zum Thema Softwarepatente. Im c’t-Chat hat sie versucht die Entscheidung fĂŒr Softwarepatente zu rechtfertigen. Das gerne hervorgebrachte Argument, eine Patentanmeldung kostet nur 60 Euro wird vom CCC ins rechte Licht gerĂŒckt:
Wahr ist, daß die Anmeldung eines Patentes 60 Euro kostet, die dazugehörige Recherche kostet noch mal 250 Euro, das PrĂŒfungsverfahren 350 Euro und das Anmeldeverfahren fĂŒr ein ergĂ€nzendes Schutzzertifikat 300 Euro. Dann muß man ab dem 3. Jahr jeweils noch fĂŒr die Aufrechterhaltung des Patentes zahlen.

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