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Archiv für die Kategorie ‘Chaos-Congress’

26C3: Tag vier

1. Januar 2010 melle Keine Kommentare

Leider leider ist der AS/400 Talk von Sebastian ausgefallen. Ich hatte ihn schon am Vorabend zu dem Thema ausführlich befragt, aber es wäre natürlich interessant gewesen, die Live-Demos zu sehen.

Statt dessen habe ich mich dann in Saal 1 zur Wikipedia-Diskussion gesetzt. Fefe hatte es sich auf der Couch bequem gemacht, lest Euch mal den Artikel in seinem Blog durch, er hat die Diskussion ganz gut zusammengefasst.

Fefe

Blackbox JTAG Reverse Engineering war auch nicht wirklich erhellend, aber vielleicht war auch meine Aufmerksamkeit am vierten Tag arg verschlissen. Ich habe mich dann noch mit ein paar älteren Herren aus dem Internet zum Aisiambiss in den Bahnhof gesetzt.

Photography and the Art of Doing it Wrong war ein interessanter Rückblick auf die Geschichte der Fotografie, außerdem gab es ein paar gute Inspirationen bewusst “falsch” zu fotografieren und die “Fehler” als künstlerischen Effekt einzusetzen. Ein erfrischender Kontrast zur üblichen “Eye Candy Fotografie”.

Falls Ihr den Kongress verpasst habt, schaut Euch die Aufzeichnungen an, Anne hat ein paar gute Empfehlungen zusammengetragen

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26C3: Tag drei

1. Januar 2010 melle Keine Kommentare

Der Jahresrückblick hat mich mal wieder darin bestärkt, dass der CCC-Mitgliedsbeitrag goldrichtig angelegt ist. Schaut Euch einfach mal die Aufzeichnung an.

Danach gab es ein Update zur DECT-Sicherheit. Die Jungs sind schon sehr weit gekommen. Der Grund, warum man den großen Knall nicht gehört hat, ist vielleicht, weil er vom noch viel größeren Knall des Platzens der GSM-Sicherheitsblase übertönt wurde. Interessantes Detail: die Zusammenarbeit mit dem DECT-Forum scheint viel angenehmer und besser zu laufen, als die Zusammenarbeit mit dem GSM-Forum, die derzeit noch nicht einmal zugeben, dass es ein Problem gibt (“das was die machen ist ja Illegal, und deswegen existiert das Problem nicht”).

Dann habe ich mir “DDoS/botnet mitigation and hosting online communities” angeschaut, das war nett, aber insgesamt kein großer Erkenntnisgewinn.

Der GSM-Talk von Harald Welte hiess “Using OpenBSC for fuzzing of GSM handsets”, es war aber eher ein generelles Update zu OpenBSC. Trotzdem interessant, auf welch wackeligen Füßen das ganze System steckt, es gibt nur eine Hand voll (4!) GSM-Stacks und die sind auf 4 Milliarden Geräten deployed. Wenn also ein Stack ein Problem hat, kann man das auf sehr vielen Geräten nachvollziehen.

Was mir im Zusammenhang mit GSM total neu war – und gleich auf drei Vorträgen ausführlich erwähnt wurde – ist, dass im Zuge der 911-Notrufrichtlinie in den USA die Geräte ihren Standort bestimmen können müssen. Wenn ein GPS-Chip eingebaut ist, dann kann man das relativ einfach machen. Wenn kein GPS-Chip eingebaut ist, geht das aber trotzdem. Das Telefon verstellt einfach die Empfangsfrequenz auf die GPS-Frequenz und empfängt die blanken GPS-Signale, die es zur Auswertung an den Provider schickt (GSM funkt i.dR. auf 0.9, 1.8 und 1.9 GHz, GPS liegt mit 1.2 und 1.5 GHz genau dazwischen). Zusammen mit den bekannten Standortdaten der Basisstationen und der derzeit schon vorhandenen GSM-Peilungsmöglichkeiten kommt dabei eine ausreichend genaue Standortinformation heraus.

Da keine Geräte exklusiv für den US-Markt gebaut werden, ist also davon auszugehen, dass alle Geräte, die seit 2006 in den USA verkauft werden, diese Funktion mitbringen. Die Abfrage findet auf sehr sehr tiefen Schichten des GSM-Protokolls statt und kann von der Anwendungssoftware oder dem Betriebssystem des Telefons nicht verhindert oder bemerkt werden.

Bei “Location tracking does scale up” hat Aaron die Funktionsweise von Skyhook erklärt. Das Grundprinzip ist ja recht einleuchtend. Die Standortdaten und Empfangsfeldstärken von WLAN Beacons werden einmal erfasst und in einer Datenbank hinterlegt. Nun kann man anhand dieser Datenbank seinen Standort auch in Gebäuden bestimmen. Das Problem ist, dass die Datenbank mit der Zeit veraltet, weil WLAN AccessPoints sterben und neue hinzu kommen. Die Update-Funktion steckt aber in der Skyhook-Api selbst. Bei Standortabfragen werden alle sichtbaren ESSIDs mitgesendet, ebenfalls die GPS-Position (falls bekannt) und die Basisstation-Id, an der das Telefon angemeldet ist. Zwar funktioniert die API-Abfrage anonymisiert, aber eine Korrelation mit anderen Datensätzen ist natürlich trotzdem möglich.

Der Fnord-Jahresrückblick war ebenfalls wieder Pflicht, statt mir danach gleich den Kaminsky zu geben, habe ich mich zu Andy und “Die Ereignisse des 12.9. und ihre Folgen” angeschaut. Schaut Euch mal die Aufzeichnung an, den Erkenntnisgewinn kann man garantiert auf jeder Demo verwerten.

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26C3: Tag zwei, was noch so war

29. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

One Laptop per Child: war ganz interessant, den größten Erfolg hat das Projekt derzeit scheinbar in Uruguay. Dort sind fast 400.000 Geräte ausgeliefert, jedes Kind von der 1. bis zur 6. Klasse hat eins. Es gibt Unterstützung von der Post, wenn ein Gerät kaputt ist kann man es kostenlos in jeder Postfiliale abgeben und die schicken es zur Reparatur.

Die alle Zuhörer unter den Nägeln brennende Frage – wo man als reicher Europäer einen OLPC XO kaufen kann, wurde leider nicht befriedigend beantwortet. Das sehr gute “get one, give one”-Programm, bei dem man ein Gerät kaufen und eins spenden konnte, gibt es leider nicht mehr. Man kann sich zwar als Entwickler mit einem Projekt bewerben, aber wenn man “nur”
Geräte für seine eigenen Kinder haben möchte, sieht es im Moment schlecht aus.

Ich verstehe nicht ganz, was das Problem wäre oder warum das “get one, give one” Programm eingestell wurde. Für Faire 280 Euro würde man ein Gerät bekommen und gleichzeitig noch eins spenden. In unseren Breiten wäre das total akzeptabel. Statt dessen bekommen Schüler hier eher Netbooks von Ihren Eltern geschenkt (“ist ja nicht so teuer und bringt auch sicherlich etwas für die Schule…”) und versuchen die wie normale Notebooks zu verwenden. Klar kann man sich auch die OLPC Software auf einen USB-Stick kopieren und auf einem Netbok verwenden, aber viel von dem OLPC Konzept geht dabei verloren.

Danach habe ich mir das Mondprojekt angeschaut, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Heise hat auch darüber berichtet.

“Privacy & Stylometry” war mir zu trocken und so habe ich mich lieber noch ein wenig in der Phenoelit Drogenhölle rumgetrieben.

Vier Fäuste für ein Halleluja war dann natürlich Pflicht. Da ich beruflich viel Unixcode sehe und gelegentlich auch schreibe, kam mir das alles natürlich sehr bekannt vor. Ich werde das Video vom Vortrag mal mit in die Firma nehmen und den Kollegen zeigen, die haben bestimmt auch ihren Spaß daran :-)

Dann habe ich mich statt eines weiteren Vortrags in den Podcast Developer Workshop von Tim Pritlove gesetzt. Sein Problem ist, dass es im Moment keine vernünftige Software gibt, die einen Podcast Workflow vernünftig abbilden kann und man verdammt viele Schritte manuell durchführen muss, die man alle wunderbar automatisieren könnte.

Er hat also ziemlich genau seine Ideen beschrieben, was eine Software alles können muss und welche Funktionen sie bereitstellen soll. Das geht da von Terminkoordination der Teilnehmer und Erzeugung korrekter Feeds über die Integration des Chatprotokolls in die Timeline bishin zu Distributionswegen über Webplayer und BitTorrent. Das ist also ein bunter Strauß an Wünschen,
die man eigentlich unmöglich in einem Projekt erschlagen kann, außer man hat sehr viel Geld und fähige Leute.

Ergebnis war, dass es erstmal eine google Group von Podcastern gibt, die sich des Themas annimmt und versucht konkrete Teilschritte umzusetzen, die man immer weiter zu einem Stück Software zusammensetzen kann. Mich hat das ganze Stark an Pentabarf erinnert, das auch aus der Congressorganisation heraus enstanden und vollkommen von Featurebedürfnissen des realen Congressorganisators getrieben ist.

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26C3: Tag zwei soweit

28. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

Ich habe heute statt mir Vorträge anzuhören, mich ein bisschen mehr mit Leuten aus dem Internet unterhalten. Die sind alle echt nett ;-)

Interessant war “A part time scientists’ perspective of getting to the moon“, allerdings wurde das Thema Mondflug auf schmalem Budget so dermaßen schlecht vorgetragen, dass ich nur unter Schmerzen bis zum Schluss ausgehalten habe. Klar, das Team ist im Wettbewerb mit anderen Teams, die Ebenfalls zum Mond kommen wollen, aber wenn man nur nebulös drum herumredet, ist das der Aufmerksamkeit im Publikum nicht gerade zuträglich.

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263C: dns2dht

27. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

Christian Bahls von Mogis hat einen ganz interessanten Ansatz vorgestellt, wie man DNS zensurfest gestalten kann: mittels einer distributed Hashtable. Die Anfragen laufen nicht mehr gegen einen potentiell zensierten DNS-Server, sondern gegen die DHT-Wolke. Voraussetzung ist natürlich, dass die DHT-Nodes letztendlich auf einen unzensierten DNS zugreifen können.

Der Vorteil des ganzen: das System ist dezentral und kann nicht zensiert werden. Nachteil: in die DHT zu schreiben ist einfach, Löschen ist jedoch unmöglich. DNS-Updates bekommt man also nicht so einfach dort rein. Aber: DNSSEC steht vor der Tür, signierte Domains könnten also schon Updates bereitstellen.

Christian hat diese Idee in ein paar Python-Scripte gegossen und hat auch schon eine kleine Wolke am Laufen, die bereits praktisch vom Iran aus genutzt wird. Ich bin gespannt auf den Release der Software.

26C3: Lightning Talks Tag 1

27. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

Ein kleiner Auszug aus den Talks (wird noch ergänzt):

  • Sleephacking scheint auszufallen, die Vortragende ist nicht da :(
  • In der C-Base gibt es parallel zum Kongress das Multitouch Hackfest. Und einige der Talks, die auf dem Kongress abgelehnt wurden. Und eine Menge Parties :-)
  • Der CCC Düsseldorf hat eine Zensurinfrastruktur aufgebaut, man kann sie versuchen auf verschiedenen Leveln zu umgehen.
  • Voicebarf ist das Telefoninterface zum Fahrplan. Sehr cool :-)
  • Cache games ist ein Hacking Contest auf Basis von CPU Cache Timing Angriffen. Krass :)
  • wiki2beamer konvertiert Mediawiki-Syntax in Latexcode. Das ist ganz cool, wenn man mit beamer eine Präsentation bauen will, aber der Latexsyntax dafür eigentlich zu aufwändig ist, speziell für syntax highlighting. Natürlich hat man trotzdem den vollen Latex-Syntax, da wiki2beamer lediglich wie ein Preprozessor arbeitet.
  • Sehr interessant war John Maushammer: er hat eine Pong Armbanduhr gebaut (tiny tiny tiny stuff!!1!) und digitale Wegwerfkameras gehackt.

26C3: Ausverkauft :-(

27. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

Tja, das ging dann doch schneller als erwartet. Noch vor dem offiziellen Start ist der Kongress ausverkauft, das Anstehen in der Schlange hat sich gestern dann doch gelohnt.

Insgesamt ist es schade, dass jetzt viele Menschen draußen bleiben müssen. Klar, 4200 Leute waren im letzten Jahr zu viel, aber vielleicht sollte man sich überlegen, ob das BCC als Veranstaltungsort noch geeignet ist. Oder ob man nicht generell Tickets im Vorverkauf anbietet, allerdings bedient man damit dann einen gewissen Schwarzmarktanteil.

Dragons Everywhere kann nicht ausgleichen, es dieses Jahr 700 Tickets weniger gibt.

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Worauf ich mich beim 26C3 freue

25. Dezember 2009 melle Keine Kommentare

Der nächste Congress steht vor der Tür und der aktuelle Fahrplan ist schon recht vielversprechend. Ich habe mal ein paar Talks rausgesucht, die ich mir auf jeden Fall anschauen werde.

Tag 1, 13:00 Uhr: Lightning Talks. Es wird einen Talk von @p4ula zu Sleephacking geben, außerdem ist danach um 15.00 Uhr eine Q&A Session zum Thema geplant. Wer schon immer mit dem Schlafrhythmus seiner Umwelt nichts anfangen konnte, ist hier genau richtig.

Update: Oh, gerade noch via Twitter gesehen: Tim macht einen Podcasting Developer Workshop. Da muss ich hin, auch wenn mich im Moment mehr die Hardwareseite interessiert.

Bei GSM: SRSLY? müsst Ihr Euch einfach mal die Beschreibung durchlesen. Auf dem Camp wurde das A51-Projekt vorgestellt, die Leute rechnen schon eine Weile und ich denke dieses Jahr wird GSM – wie DECT im letzten Jahr – als vollständig gebrochen gelten. Dazu passend gibt es noch am Tag 3 das Update zu DECT.

Schon aufgrund des Entertainmentfaktors sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn Fefe und Erdgeist über kaputte APIs und Protokolle ranten (Tag 2, 17:15 Saal 1). Gleich danach werden Konstanze Kurz und Frank Rieger über die Anhörung vorm Bundesverfassungsgericht berichten.

Der wunderbare Erich Möchel – der schon auf dem 2007er Camp zum “Tod an der ETSI-Schnittstelle” referierte – wird am Tag zwei zu zwei “ETSI-Vorratsdatenspeicherung 2009 und andere Sockenpuppen der GCHQ” sprechen. Unterhaltsam und erschreckend. Der Vortrag ist Pflicht :)

In Location tracking does scale up – How skyhook wireless tracks you continously spricht Freifunkerkollege L. Aaron Kaplan über den kleinen praktischen Dienst der Lokalisierung über die WLANs in der Umgebung realisiert. Eine Schnittstelle zu Skyhook steckt in jedem Mac und iPhone. Es kann nicht schaden sich darüber schlau zu machen, vielleicht wird man öfters getrackt als einem lieb ist.

Für mich ist der AS/400-Talk Pflicht, die Maschine ist ja von der Architektur ziemlich nahe an der S/390-Architektur. Interessant ist ebenfalls der Talk zum Mediahacking.

Alles in allem klingt der Fahrplan vielversprechend, ich hoffe, dass ich die vier Tage mit genug Mate durchstehe und noch ein bisschen Zeit finde darüber zu bloggen.

25C3: Curse Of Silence

30. Dezember 2008 melle 1 Kommentar

So, jetzt mal Hand hoch, wer ein Nokia E90 Communicator, Nokia E71, Nokia E66, Nokia E51, Nokia N95 8GB, Nokia N95, Nokia N82, Nokia N81 8GB, Nokia N81, Nokia N76, Nokia 6290, Nokia 6124 classic, Nokia 6121 classic, Nokia 6120 classic, Nokia 6110 Navigator, Nokia 5700 XpressMusic, Nokia E70, Nokia E65, Nokia E62, Nokia E61i, Nokia E61, Nokia E60, Nokia E50, Nokia N93i, Nokia N93, Nokia N92, Nokia N91 8GB, Nokia N91, Nokia N80, Nokia N77, Nokia N73, Nokia N71, Nokia 5500, Nokia 3250, Nokia N90, Nokia N72, Nokia N70, Nokia 6682, Nokia 6681, Nokia 6680 oder Nokia 6630 in der Hosentasche hat.

Aha. Na dann viel Spaß. Die Dinger können nämlich SMS vom Typ “e-Mail” empfangen. Das sind SMS, die als erstes eine e-Mail Adresse enthalten. Das war aus Zeiten, als SMS/Mail Gateways noch populär waren. Wenn man solch eine SMS verschickt und am Anfang eine Mailadresse hinschreibt wird die beim Empfänger als eMail angezeigt (obwohl es ja eine SMS ist).

Der Buffer für die e-Mail Adresse ist 32 Zeichen lang.

Noch Fragen? Es genügt eine 33-Zeichen lange e-Mail Adresse in die SMS zu schreiben. Das Resultat ist, dass das angegriffene S60-Telefon keine einzige eingehende SMS mehr anzeigt. Egal wie viele hinterher gesendet werden. Auch nicht nach einem Reboot. Erst ein Factory-Reset hilft. Die Details stehen im Advisory. Es gibt auch ein Demo-Video:

Natürlich kann man als Operator (Vodafone, O2, t-mobile, e-plus) solche SMS filtern. Bis jetzt kann das aber nur t-mobile (vor 7 Wochen wurden die Operatoren angeschrieben). Und das funktioniert bei t-mobile auch nur für das Absenden.

Ich denke mal dieses Silvester wird lustig. “Hast Du meine SMS gar nicht bekommen?” wird wohl häufiger gefragt werden. Und jetzt überlegt mal, wie oft die Leute die Software ihres Telefons updaten. Tja. Da wäre ja mal himmlische Ruhe in öffentlichen Verkehrsmitteln ;-)

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25C3: Impressionen

30. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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25C3: hangover

30. Dezember 2008 melle 2 Kommentare

So langsam macht sich der Kongress bemerkbar, trotz konstanter Zufuhr von Mate werde ich noch nicht so richtig wach. Ich habe gestern den restlichen Abend im Hackcenter verbracht, teilweise Streams geguckt und teilweise am fonera geschraubt.
Sehr interessant war Squeezing Attack Traces und Stormfucker: Owning the Storm Botnet. Zuerst wurden konkrete Techniken gezeigt, wie man Malware analysieren kann. Die Zentrale Idee ist hier, statt eine Sandbox (Windows in einer VM) zu verwenden, die Requests unter Linux an Wine weiterzureichen. Dort kann man sich an jedem beliebigen Punkt reinhängen und die Requests der Malware auseinander nehmen. Schaut einfach mal auf die Honeytrap-Seite bzw. in die entsprechenden Aufnahmen.
In Stormfucker: Owning the Storm Botnet wurde das Storm Botnet vorgestellt und beschrieben, wie es funktioniert. Hier wurde – statt wie üblich eine Sandbox zu verwenden – der konkrete Botcode analysiert. Inzwischen scheinen die Tools auch einen großen Sprung gemacht zu haben, IDA Pro wurde schon mehrfach auf dem Kongress lobend erwähnt. Durch das Disassemblieren kam heraus, dass der Stormbot auf die Overnet-Architektur baut und als “Verschlüsselung” lediglich XOR mit einem fixen Key verwendet. Man kann sich als Control-Server ausgeben und die Bots fernsteuern. Es wurde sogar ein Removal-Tool vorgestellt, mit dem man das Botnetz “von innen” her säubern könnte. Da diese Aktion klar gegen deutsches Recht verstoßen würde, wurde das aber (noch) nicht durchgeführt.

Gerade habe ich mir Predictable RNG in the vulnerable Debian OpenSSL package angesehen, der Vortrag hat nochmal gut erläutert, warum eine auskommentierte Zeile Code einen so heftigen Effekt auf die Sicherheit von tausenden Servern hatte. Es wurden auch konkrete Angriffsszenarien und Gegenmaßnahmen gezeigt und der Vortragsstil war ebenfalls unterhaltsam ;-) Also einfach mal die Aufzeichnung anschauen, die Piratenbucht ist beim Auffinden der Mitschnitte sicherlich hilfsbereit.

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25C3: hackcenter

29. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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Der fonera ist jetzt ein guter, dank der freundlichen Hilfe der Freifunker hier läuft er jetzt unter OpenWRT. Ich kämpfe noch damit, den OLSRd zum meshen zu bringen, aber das wird sicherlich noch.

Ich habe mir den Botnet-Vortrag als Stream angesehen: sehr geiler Shit wie Dennis sagen würde. Sobald der in der Piratenbucht ist, unbedingt saugen!

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25C3: running your own gsm network

29. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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Auch sehr lustig, Harald Welte hat sich auf ebay eine gsm-Basisstationen gekauft und auf dem Kongress etwas rumgespielt. Wo hat man schon sonst 1000 (un)freiwillige Betatester… ;-) Die Entwicklung ist ganz spannend, wenn man sich für unter 1000 Euro + freier Software eine Basisstation hinstellen kann, ist klar, dass gsm seine bisherige Zuverlässigkeit einbüßen wird. Das Grundproblem: das Telefon muss sich gegenüber dem Netz authentifizieren. Das Netz gegenüber dem Telefon jedoch nicht und so bucht sich jedes Telefon fröhlich in das stärkste zur Verfügung stehende Netz ein.
Nettes Detail am Rande: in Ägypten (?) ist der Betrieb von GPS nicht gestattet. Jedes Telefon schaltet GPS ab (sofern vorhanden), sobald es eine Basisstation aus Ägypten “sieht” – es muss dort nicht eingebucht sein. Wenn man also eine BST mit ägyptischer Provider-ID aufstellt, sind erstmal sämtliche Smartphones im Umkreis um die GPS-Funktion amputiert – incl. des iPhone 3G.

Die nächsten Vorträge sind nicht ganz so spannend, ich bin erstmal im Keller hocke in der Raucherhöhle. Später geht’s zu den Freifunkern, vielleicht kann mein bisher etwas nutzloser Fonera mit OpenWRT/LuCI versort werden.

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25C3: code audit einmal anders

29. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

Highlight gestern war der Talk Short Attention Span Security. Ben hat unter anderem auf eine sehr interessante Möglichkeit für code audits hingewiesen. Normalerweise ist die Zeit für eine tiefgreifende Analyse zu knapp. Man setzt sich also hin und grept den Code nach problematischen Statements durch oder schaut nach, was gcc auf dem höchsten Warninglevel ausspuckt.
Ben hat auf Dehydra hingewiesen. Damit kann man den abstract syntax tree von C++ in Javascript (!) analysieren. Man scriptet sich also zu den problematischen Stellen durch und macht sie auf diese Art und Weise sichtbar (signed/unsigned Zuweisungen ect…). Ok, das sagt einem auch der Compiler, aber die Möglichkeiten sind ja unbegrenzt. Ben hat vorgschlagen ein öffentliches Repository einzurichten, in dem Script-Snippets gespeichert werden, die jeweils eine bestimmte Schwachstelle aufdecken. So könnten alle Leute viel Zeit sparen. Coole Idee :-)

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25C3: Disco!

28. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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25C3: T-Shirt contest

28. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

Platz zwei geht an den Kollegen dc, dem ich schon fast traditionell jedes Jahr auf dem Kongress mit seiner angetrauten Dame begegne. Wie man sieht, ist sein T-Shirt schon IPv6 fähig:

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Ich habe mir btw. gerade den Symbian-Vortrag angesehen. Inhaltlich hochinteressant, aber leider etwas … äh … monoton vorgetragen. Es gibt aber sehr ausführliche Slides incl. Shellcode für Series 60. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, in den nächsten 12 Monaten will ich einen sich selbst fortpflanzenden mms/bluetooth-Virus für Symbian sehen :-)

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25C3: Morgens halb zehn in ’schland

28. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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Die heiligen Mate-Vorräte zu hause sind alle, musste mir heute ein Pils zum Frühstück mitnehmen. Bin wieder in der Loge anzutreffen…

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25C3: Johns T-Shirt

27. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

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Die vorlage für das geniale T-Shirt von John Gilmore gibt es übrigens auf seiner website.

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25C3: iphone talk

27. Dezember 2008 melle Keine Kommentare

Hm, der Talk war etwas … zäh … Die Jungs haben verdammt gute Arbeit geleistet, aber sie haben das Resultat nicht besonders euphorisch präsentiert. Schade eigentlich. Aber für die Unterhaltung steht ja noch Dan Kaminsky auf dem heutigen Programm :-)

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25C3: Hunger

27. Dezember 2008 melle 2 Kommentare

Die Preise sind wieder fürstlich. Pizza (dicker Teigberg mit dünner Schicht Tomatensauce) für 3.70 Euro.

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Da gehe ich lieber zum freundlichen Dönermann im Bahnhof.

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