Franz-Josefs-Gletscher, Wanaka, Te Anau

Franz-Josefs-Gletscher? Das hatten wir doch schon mal? Genau, aber heute mache ich mal was total anderes, ich lasse Petra zu Wort kommen 🙂 Es ist ganz interessant, wie sie die Reise sieht. Ausserdem bin ich zu faul alles zu bloggen und garniere einfach ihre Mail an die Familie mit meinen Handy-Fotos…

———-[ Post von Petra ]———-
Als ich das letzte Mal am Rechner in Franz-Josefs-Glacier-Village sass, kraxelte Thomas gerade auf dem Gletscher herum. es hatte eine 4 Stunden Tour gebucht. Mir war das nichts nach der „leichten“ Wanderung um den See. Also habe ich mir den Gletscher von weitem und den Ort ganz genau angeschaut. Ab und zu braucht Frau ja auch eine Auszeit zum Kartenschreiben, Shoppen usw. Es war auch fuer mich ganz kurzweilig und im Visitor-Center ganz interessant.

Thomas kam gegen 14 Uhr zufrieden zurueck und meinte, dass 4 Stunden reichen. Wir sind dann nach einer Kaffeepause in Richtung Sueden aufgebrochen. Verfahren kann man sich da nicht, denn es gibt nur eine Strasse..aber was fuer eine!!!!! Fuer mich gehoert diese Strecke nach Haast und weiter nach Wanaka mit zu den Traumstrassen dieser Welt. Da machen die Amis mit ihrer Strasse ins Monument Valley so viel Reklame….waren alle noch nicht hier!

Thomas hat auch erstaunlich viel Lust zum Autofahren. Hatte ich gar nicht gedacht, aber vielleicht fuehlt er sich da auch sicherer 😉

Vom FJ-Gletscher bis Haast sind es ca. 140 km und auf dieser Strecke ist nur Natur (zT. Regenwald, was ich dort nicht vermutet hatte)…und fuer uns war auch jede Menge Sonne 🙂 Oben am Gletscher war der Himmel bedeckt und je weiter wir gen Sueden und an die Kueste kamen,wurde es sonniger. Unterwegs gabs auch viele Fotostops und es war einfach nur toll!!!!!!!!

In Haast sind wir dann noch ein Stueck in Richtung Jackson Bay abgebogen….diese Straende…..Haast Beach…..superschoen. Und wenn wir uns wegen meiner Rueckreise nach Deutschland nicht an einen bestimmten Zeitplan halten muessten, haetten wir sicher in Haast beach oder weiter in Jackson Bay uebernachtet.

Haast hat ein ganz tolles, sehr moderndes Visitorcenter. Ich habe den Eindruck, dass in Neuseeland in den letzten Jahren sehr viel in den Tourismus investiert wurde. Die Visitorcenter sehen oft sehr modern und sehr neu aus. Jedenfalls steht die Groesse des Visitorcenters in Haast in keinem Verhaeltnis zur Anzahl der Einwohner! 🙂

Bitte schaut Euch in Google-Map mal den Haast River und seine Muendung an !!!! Das hat nicht aufs Bild gepasst. Wir sind eine Weile am Fluss entlang gefahren in Richtung Wanaka und es gab tolle Ausblicke, irre Taeler und und gewohnungsbeduerftige Breucken. An der Westkueste waren die Bruecken alle einspurig und die Vorfahrt mit entsprechenden Verkehrszeichen (rote bzw. schwarze Pfeile) geregelt. Wenn man keine Vorfahrt hatte, waren schon voeher Hinweise auf den Asphalt geschrieben „Achtung, Vorfahrt an der Bruecke beachten“. Einmal mussten wir uns die Bruecke nicht nur mit dem Gegenverkehr, sondern auch mit der Eisenbahn teilen…..es kam aber kein Zug 🙂

Dass die Bruecken in diesem Teil Neuseelands alle einspurig sind, hat sicher seinen Grund. Erstens gibt es jede Menge Fluesse, zweitens haben die meisten ein extrem breites Flussbett (ich schrieb schon davon) und bei dem Wetter ist es sicher alles in allem besser, eine kleine Bruecke verkehrssicher zu erhalten. Es sind in diesem Teil des Landes auch viele Hinweiseschilder zu sehen – fuer uns immer „Road open“ 🙂 🙂 🙂

The road to queenstownVon Haast waren wie ganz begeistert und glaubten,dass wir den rest auch eben mal schnell ab fahren koennen 😉 Aber die Strecke wurde wieder kurvenreicher, wieder superschoen, wieder auf 145 km Landschaft, Landschaft, Landschaft und ups….hui war das spaet als wir in Wanaka ankamen – 20:15 Uhr. Und in den Hostels waren bereits die rezeptionen geschlossen und einige Hostel ganz und gar. Also gings mal wieder in ein Motel, was voellig ok. war. Und mit einem eigenen Bad am Zimmer kann man (Thomas 😉 ) ganz andere rituelle Waschungen unter der Dusche veranstalten, als im Hostel. Wir hatten nach seiner Morgentoilette heute eine 1a Sauna. Aber was solls, die Waende bestehen aus wasserdichtem Kunststoff (oder sind mit solchem verkleidet).

Queenstown Nach dem Fruehstuek sind wir heute in Richtung Te Anau aufgebrochen, mit einem Zwischenstop im Queenstown. Dort haben wir eine ausfuehrliche Kaffeepause gemacht und wer laeuft uns dabei ueber den Weg? Ralf und Mod!!!!!!!!! Die beiden sind mit Campmobil unterwegs und machen unsere Tour in die andere Richtung. Ralf gab uns gute Tips fuer den Milford und Doubtful-Sound und so haben wir nach unserer Ankunft in Te Anau gleich eine Schiffstour in den Doubtful Sound gebucht mit Uebernachtung auf dem Schiff. Morgen 12 Ihr gehts los und uebermorgen 12 Uhr sind wir wieder zurueck. Ihr hoert also in den naechsten tagen nichts von uns. Internet gibts da sicher nicht und Handyempfang…???????….. mal sehen. ich freu mich sehr, denn ab und zu ist es auch schoen, wenn man sich um die Fortbewegung nicht kuemmern muss und einfach nur staunen kann. Die letzte Strecke nach Te Anau war allerdings schon seeeeehr windig und wenns morgen auf dem Kahn auch so wird……na gut, die Reisetabletten muessen alle werden 🙂
———-[ Post von Petra ]———-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.