Irgendwas mit Lehm

Inzwischen kann man erahnen, wie es mal werden soll. Das wäre der Blick vom Wohnzimmer ins Esszimmer und hinten rechts ist die Küche.

Die Kelleraußenwand macht auch gute Fortschritte. Z. vermauert diverse Reste strategisch: Poroton-Ziegel unten, weil sie wasserabweisend sind, Gasbeton im Türbereich und am Gewölbe, weil er sich einfacher bearbeiten lässt. Klingt total logisch, aber als Laie macht man sich über solche Details im Voraus natürlich keine Gedanken.

Außerdem lernen wir, was passiert, wenn man Lehm einweicht und ihn dann in einer Ecke vergisst: er schimmelt 🙁 Das ist erstmal unschön, aber nicht dramatisch. Wenn der Lehm trocken ist, verschwindet der Schimmel wieder. Aus diesem Grund wird bei einer Wandheizung unter Lehmputz auch immer der Lehm erst an die Wand geschmiert, wenn die Heizung funktioniert.

Ich bin in Zerstörerlaune und zerstöre die alte Wand und die Klotür, welche das Klo vom Flur abgeteilt haben.

Das Holz hier ist ziemlich wurmig.

Geschafft.

Oh, da waren ja noch die Hasenställe. Seit Äonen nicht mehr benutzt, aber das ist kein Grund sie wegzuschmeißen, zu verbrennen oder zu verschenken. Eine kurze Nachricht in die Mutti-Gruppe des Dorfes, und schon haben die Hasenställe ein neues Heim und auch bald neue Bewohner.

Fundstücke: Knöpfe, wiedermal handgeschmiedete Nägel, eine Käsereibe, die unter der Fußleiste steckte.

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