Mal gucken wo der Balken ist

Wir wollen drei Zimmer zusammen legen, daraus soll ein Bereich Wohnzimmer / Esszimmer / Küche entstehen. Natürlich kann man im Fachwerk nicht beliebig Wände einreißen, wir müssen uns nach der Position der tragenden Balken richten. Zum Glück ist ein Fachwerk total logisch aufgebaut, wie man an der Wand zwischen zukünftigem Esszimmer und Küche sehen kann:

Wand mit unsichtbaren Balken

Wo der (noch) verkleidet Deckenbalken zu sehen ist, muss auch ein tragender Balken in der Wand sein. Diese Theorie wollte ich heute überprüfen, um sicher zu sein, dass wir den Durchgang zur Küche wie geplant links des Balken schaffen können.

Eigentlich wollte ich nur einen horizontalen Streifen in der Wand freilegen, aber die Arbeit muss sowieso gemacht werden, also ging es gleich auf der ganzen Fläche zur Sache. Die Tapete ging einfach ab, der Putz noch viel einfacher, nur an manchen Stellen wurde Gips großflächig an die Wand geschmiert, das war etwas mühsamer. Wichtigstes Utensil bei der Arbeit: die Staubschutzmaske.

Wunderschönes Ofenrohr

Tapete und Putz waren in einer Stunde von der Wand gekratzt, darunter kam der originale Lehmputz zum Vorscheinen:

Die Wand befreit von den obersten Schichten

Dann musste ich nur noch den Lehmputz abtragen um die Balken zu finden. Hurra:

Da ist der Balken

Übrig blieb – fein säuberlich getrennt – ein Sack Tapete, zwei Wannen Putzreste und eine Wanne Lehm, den wir später wieder verwenden können.

Mülltrennung

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