Dieses Twitter-Ding

…ist dann doch ganz interessant. Natürlich gilt auch hier: es ist das, was Du draus machst. Mit 140 Zeichen zu bloggen ist wie mit einem 50mm-Objektiv fotografieren. Die scheinbare Limitierung eröffnet neue Möglichkeiten.
Inzwischen ist es für mich auch eine ernsthafte Kommunikationsplattform geworden. Manche Dinge, die ich für zu kurz/unrelevant zum Bloggen halte, landen nun bei Twitter.
20090531_twitterific_logoWas man draus macht, heisst in erster Linie, wem man folgt, wessen Tweets man liest. Klar kann man hauptsächlich Leute lesen, die Befindlichkeiten, persönliches oder lustiges twittern. Das ist dann aber Unterhaltung. Ich bin eher ein Informationsjunkie und unfollowe radikal Leuten, die (für mich) unrelevantes zwitschern.
Ich glaube nicht, dass RSS tot ist. Es ist für mich nach wie vor das wichtigste Medium um mir Spezialinformationen (nerdiges, fotokram, …) auf den Monitor zu spülen. Bei Twitter bekommt man sehr schnell mit, wenn wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Es kann eben alles sein: belangloser Chat und gleichzeitig ein Medium das 100.000e mobilisiert.

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