mehr Eindrücke

Internet ist hier ziemlich langsam. Man hat zwar in jedem Dorf mindestens 10 Cafés, die mit ADSL werben, die Verbindung selbst ist aber eher schleppend. Entweder wird hier alles durch Zwangsproxies geleitet um ggf. Zensurmassnahmen durchzufuehren oder die Pakete gehen erst um die halbe Welt.
(klimper, klimper, hack) Oh jeh, traceroute zu heise.de zeigt mir 17 Hops an, bei Nr. 10 geht es rüber nach Japan… kein Wunder also.
Die Microsoftwelt ist hier sehr dominant, ich hatte erst in zwei Cafés überhaupt einen Firefox als Option. Dafür sind überall diverse Messenger installiert, von denen ich noch nie etwas gehört habe.

Was ich eigentlich aufschreiben wollte: selbst Thais essen und trinken nicht alles, was es hier gibt. In Jibs bevorzugtem Nudelshop wird das Wasser aus dem Hahn serviert, Myms dezenten Hinweis „Don’t drink this“ haben dann auch alle brav befolgt.
Es gibt hier eine Kampagne, die das hygienische Bewusstsein der Leute beim Kochen verbessern soll („cook clean, eat tasty“ oder so ähnlich), die scheinbar auch recht erfolgreich ist.
Entgegen allen Befürchtungen habe ich damit überhaupt keine Probleme, es schmeckt mitunter recht unterhaltsam, ist aber durchweg verträglich.
Jib hüpft beim Essen öfters durch seinen Garten, pflückt hier und da etwas von einem Strauch und legt es uns dann auf den Teller. „First eat this“ (deutet auf das Curry) „and then one of this“ (deutet auf das gepflückte Grünzeug) „and then yummy!“. In der Tat, lecker 😉

Im Norden tragen viele Thais Flip Flops, das hat auch praktische Gründe. Nicht nur in Tempeln, sondern auch auf Jibs Terasse, im Bungalow, im Supermarkt und sogar im Internetcafé werden die Schuhe ausgezogen. Jeder lässt die Schuhe irgendwo vor der Tür stehen und betritt dann Barfuß das Geschäft.

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