müde

Zu müde für anspruchsvolle Sachen wie korrekte Rechtschreibung und pickelfreie Gesichtshaut, trotzdem nette Sprüche in der Blogosphäre:

„früher hatten die eingeflischten angehenden computerspezialistenmänner in der schule schon einen koffer statt dem rucksack, waren korpulent und wurden beim turnen als letzte in eine mannschaft gewählt.
heute haben sie die nase vorn.
so ändern sich die zeiten.
[ boomerang bei miss ]

Das stärkt das Selbstwertgefühl. War zwar kein fetter Kofferträger, aber trotzdem immer der letzte beim Sport. Heute kann ich gar nicht genug davon bekommen meinen Köper zu martern. Es macht nach wie vor keinen Spaß, aber man wird trotzdem süchtig danach.

Noch so ein Phänomen aus Schulzeiten: manche der Überflieger (man selbst gehörte eher zur langhaarigen Rowdy-Truppe), von denen man dachte, die haben es echt drauf und werden Scheff oder Scheff vom Scheff, die trifft man nach ein paar Jahren wieder und dann fahren die Autos von Sixt durch die Waschanlage. Obwohl gut in Mathe, tolle Bilder gemalt und immer eine Nasenlänge voraus, aber irgendwo im Leben die Kurve nicht gekriegt oder aus unerklärlichen Gründen versackt.

Mein Lieblingstyp ehemaliger Mitschüler sind aber die Damen, die man für Streber gehalten hat und die jetzt voll das Hippie-Leben führen, so mit morgends zum Frühstück eine Tüte und Uni mal kucken. Da kommt man sich echt spießig vor 🙂

5 Antworten auf „müde“

  1. Ich bin auch ganz neugierig. Endlich wieder Klatsch und Tratsch.

    Mensch Andreas (oder muß ich jetzt schon Herr Dr. Andreas B. sagen), daß ich von dir auch mal was höre. Wollen wir uns nicht mal wieder treffen und gemeinsam den neuesten Klatsch austauschen?

  2. naja… so meine Heidelberger Alma Mater mir wohlgesonnen ist, wirst du die Ehre, mir derart zu huldigen, erst ab Januar 2006 haben 🙂 allerdings bestehe ich nicht darauf, haha… Mit dem Titel „Andreas Busse (Diplomierter Hexadezimalidiot)“ bin ich schon zufrieden *grins*

    Und treffen können wir uns gerne mal wieder, z.B. auf Melle’s Balkon, der sowieso noch auf ein Frühstück mit mir und Marén wartet 😉 Oder falls du mal in Hildesheim/Hannover bist, sag(t alle) vorher Bescheid.

    Bis dahin werde ich weiterhin fleißig Fußgänger(-dummies) umfahren, bis es klapp(er)t …

    liebe Grüße

  3. Das mit den „Computermännern und der Nase vorn“ hat sich doch in den letzten Jahren geändert, oder? Ringt in der Branche nicht jeder um seinen Arbeitsplatz? Ich jedenfalls bin heilfroh, dass ich jeden Tag einen Balkon bauen darf. Zwar nicht der aufregendste, aber ein sicherer Job. Und außerdem: Ich mag jeden Balkon, besonders meinen auf den ich mich abends – zumindest im Sommer – zurückziehen kann.

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