Zockerabend

Am Wochenende haben wir heftig gezockt unter anderem wiedermal „Ohne Furcht und Adel“ – ein wirklich fesselndes Spiel. Ich war früher nicht gerade der leidenschaftlicher Spieler, aber seit diesem Spiel …
Genial sind die aufwendig gestalteten Karten, jede ist ein kleines Kunstwerk für sich:

Spass mit der Mikrowelle

Knall- und Rauch Effekte mit der ausgedienten Mikrowelle lassen sich in Bild und Ton bestaunen.

Der Thumpmobile Zapper verhilft lärmgeplagten Zeitgenossen zum gemütlichen Terassen-Ambiente.

Wem das alles zu weich ist, holt mit dem Zapper die blöden Flugzeuge runter. Selbst schuld wenn die immer hier langfliegen müssen. Es gibt noch mehr Flughäfen auf der Welt.
Wau Holland, leider verstorbener Vordenker dieser Form der Aktionskunst im Interview: „Wenn man den Strahlemann aus einer Mikrowelle ausbaut, in eine Satellitenschüssel montiert, und diese 700 Watt Mikrowellenstrahlung auf ein tief fliegendes Flugzeug richtet, das sei dann wohl die Grenze des Hackens.“

Payback & Co.

Ein netter Artikel im Spiegel über Kundenkarten und Rabatt-Nepp.
Leider wurde die Privacy Card Aktion vom FoeBuD durch ein Gerichtsurteil gestoppt. Es war die meiner Meinung nach Publicity wirksamste Aktion seit langem und hat hoffentlich ein Nachdenken über Payback, Happy Digits & Co. bei den Kunden ausgelöst.

Verschwörungstheorie

Friedmann kokst. So soll es für die Öffentlichkeit aussehen. Das komische weisse Pulver ist natürlich Antrax ! Alles passt auf einmal zusammen: der letzte Sprung, die Waffengeschäfte und der Schweissfleck auf meinem T-Shirt…

Frauen haben es gut: die können im Sommer den Ventilator unter den Tisch stellen und ihr Kleid in einen Windkanal verwandeln. Wir Kerle können nur nackt am Schreibtisch hocken, was im Büro immer zu Irritationen führt.

14.6.: GrenzgängerInnen Beatz

———————8<--------------------- Nennt es Karneval der Kulturen, nennt es multikulturellen Straßenumzug, nennt es "Ex-Lindenstraßenfest".... ...AM SAMSTAG, 14.6. finden die GrenzgängerInnen Beatz in Potsdam statt. Mit einem bunten und lebendigen Umzug, will die Initiative für Begegnung auf die vielfältigen Grenzen zwischen Menschen in unserer Gesellschaft hinweisen. Die Ausgrenzung von AusländerInnen, Obdachlosen und sozial Schwachen durch Gesetze, Vorurteile, Repression und Luxussanierung geht alle in dieser Stadt an. Mit diesem Umzug, wollen wir die Grenzen überwinden. Die Initiative für Begegnung ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen und sozialen, politischen und kulturellen Gruppen. Und hier das Programm: ab 14 Uhr Glienicker Brücke (Tram 93) Straßenumzug mit Trommeln, Musik, Jonglage, Theater, bunten Wagen und viel Bewegung!! (Berliner Str., Platz der Einheit, Holländerviertel, Friedrich-Ebert-Str., Charlottenstr., Brandenburger Tor). ab 18 Uhr Brandenburger Tor Abschlussfest mit Artistik, Theater, Konzert (F.A.R.N.orchester (Potsdam), Codex:Siam (Berlin), Furillo (Dänemark)), Infoständen, usw. Sollten Gruppen Infostände planen: bitte erst um 18 Uhr aufbauen, da möglichst alle beim Umzug mitmachen sollen. Kostüme und kreative Ideen für den Umzug sind gern gesehen!!! Für ein Zusammenleben ohne Grenzen! Gegen Ausgrenzung von Personengruppen aus den Innenstädten! Abschaffung der rassistischen Sondergesetze! weitere Infos: www.grenzgaengerinnen.de
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Nette Diskussionen im Heise Forum

„Hoffentlich wacht der arg kurzdenkende Verbraucher mal auf und
erkennt, dass die Industrieproduktion von Nahrungsmitteln auf Dauer
nicht nur die Gesundheit, sondern auch die natürlichen Ressourcen der
Erde vernichtet. Aber der Euro mehr fehlt ja dann beim Sonnenstudio,
oh Gott.“
😉

Nicht vergessen ;-)

Heute ab 19.00 Uhr am Brandenburger Tor: Lex Barker Experience anläßlich des 11. Geburtstages der Potsdamer Kampagne.

Danach:

Aftershow Party im al globe (Charlottenstraße 31)

mit DJ MAJO, DJANE DIE ROTE VASILISSA, Filmdokumenten aus elf Jahren Kampagnenarbeit und vielem mehr.
Freitag, 6. Juni, ab 23 Uhr
Eintritt: 1,11 € Unterstützungshilfe für die Kampagne

Alt-Moabeat

Der U-Bahn entkommen schlängel ich mich die Rolltreppe hoch, vorbei an Frauen, die sich gegenseitig klagen, wie wenig Lust sie auf ihre Arbeit haben. Geblendet vom Sonnenlicht weiche ich Hundescheisse und Kotzflecken aus, vorbei an dem Mann mit den Bierdosen. Büro-Frauen im sommerlichen Fummel tragen Badelatschen, solarisierte Karriere-Typen im Anzug ihre Ertüchtigung auf der Schulter. Geduldig warten wir auf die grüne Erleuchtung, den Klang von Alt-Moabeat.

„So Ihr Koksnasen…“

würde eine bekannte TV-Moderatorin jetzt sagen. Ich sag nur, dass der Webserver endlich ein neues Mainboard hat und hoffentlich damit stabiler läuift.

Während der/die geneigte Leser/in diese Information verarbeitet sei er/sie doch herzlich auf die Possen des amtierenden deutschen Innenministers hingewiesen: „Der liebe Gott hat es so eingerichtet, dass jeder eine einzigartige, nicht fälschbare Iris hat. Der liebe Gott tut etwas für die innere Sicherheit.“ Amen.

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