Die Situation in Thüringen fasst Fefe treffend zusammen: “Die Linken haben trotz mehr Sitzen freiwillig auf das Ministerpräsidentenamt verzichtet, damit die SPD keine Ausrede hat, um mit der CDU zu koalieren, und die machen es trotzdem.”
Tja, auf die SPD ist – wie immer – Verlass. Vielleicht knacken sie ja bei der nächsten Bundestagswahl die 5% Hürde – in umgekehrter Richtung.
Wer sich die Bundestagsdebatte zum Internet-Zensurgesetz verpasst hat, kann sich mal das Protokoll durchlesen, hochinteressant. Passt auf, dass Ihr nicht Euren Monitor vollkotzt:
Jörg Tauss (damals noch SPD):
Darüber hinaus sprechen Sie davon, dass endlich Verträge legalisiert würden. Ich sage Ihnen: Das sind Verträge, die durch Nötigung von Firmen zustande kamen, denen man gesagt hat: Wenn ihr nicht bereit seid, zu unterschreiben, werden wir euch öffentlich durch die Presse schmieren. – Ich halte es rechtsstaatlich für unmöglich, einen derartigen Vorgang der Nötigung hinterher gesetzlich abzusichern. Das sage ich in aller Klarheit. Ich bedaure sehr, dass die Koalition diesen Weg beschritten hat.
(…)
Martin Dörmann (SPD):
Wir haben nicht vor, irgendwelche Verträge zu legalisieren. Das ist überhaupt nicht unsere Motivation. Aber Tatsache ist doch, dass es diese Verträge gibt. Wir müssen diese Realität zur Kenntnis nehmen. Ich glaube, es wäre unverantwortlich, wenn wir an dieser Stelle abwarten würden, bis vielleicht nach län- gerer Zeit das Bundesverfassungsgericht darüber geurteilt hat, ob diese Verträge rechtmäßig sind oder nicht. Auch ich habe an der Rechtmäßigkeit Zweifel. Aber uns obliegt es, die Internetnutzerinnen und -nutzer an dieser Stelle zu schützen.
Verlogenes Dreckspack!
Morgen ist Wahl. Geht hin, macht Euer Kreuz. Ich mache auch eins, und zwar dort hin:

Macht Euch selbst ein Bild und informiert Euch.


Kurz und schmerzlos: iMac white, 20 Zoll Display, keine Pixelfehler, 2 GHz core duo, 2 GB Ram, 250 GB Festplatte, mehr technische Details bei everymac. Tastatur der Marke “Krümelschublade” und die tolle magnetische Apple Remote sind natürlich dabei.
War mein treues Arbeitspferd in den letzten 2.5 Jahren und ist nach wie vor eine geniale Surf- Multimedia- und Photoshop-Maschine. Ich trenne mich nur unter großen Schmerzen davon, ein realistisches Gebot per Mail kann meine Trauer jedoch mildern. Ansonsten kommt der Rechner Montag zu ebay.

… sollten sich mal zusammen tun. Vielleicht geht ja was… fliegende ViagraHustensaftzustellung oder so.
“Das bringt mich auch auf ein anderes Thema, welches mir auch immer wieder aufstößt und was ich einfach nicht ungehört stehen lassen kann. In der Regel ist es so, dass wenn ein Referent eine Session hält, dann hat er die auch vorbereitet, er hat sich Zeit genommen um etwas zu sagen oder ein Feedback zu bekommen – muss man dann die ganze Zeit in ein Notebook o.ä. tippen, kann man nicht ausreichend Respekt zollen und zuhören und so besser und sinnvoller diskutieren? Eventuell denkt der/die eine oder andere Besucher mal darüber nach und überlegt mal, wie es ist, wenn man vor einige Leuten steht, eventuell noch nervös und nicht routiniert, und dann sind alle Besucher nur mit ihrem technischem Spielzeug beschäftigt. Denn wenn man nur das benötigt, dann brauchen wir kein Camp organisieren, dann reicht eventuell eine Messenger oder IRC Plattform, denn der Mensch zählt dann nicht.”
Frank über das Wordcamp 09 in Jena.

Seit Monaten, eher Jahren liegt das Zeug hier rum. Ich könnte die ganzen Kisten ungesehen wegschmeißen und würde mich sofort freier fühlen. Aber der Geiz lässt es nicht zu, also wird jedes Einzelteil fotografiert und auktioniert. Auch wenn es nur einen Euro bringt. Mit Geld geizen wir, aber mit der Lebenszeit, die in solche Projekte gesteckt wird, gehen wir verschwenderisch um, als ob es kein Morgen gibt.
Ich sitze gerade an der Steuererklärung und stelle fest, dass ich 2008 kein Geld für Computerhardware ausgegeben habe. Nicht mal eine externe Festplatte habe ich mir im letzten Jahr gekauft. Dafür fast sind fast 1000 Euro an einen Rechtsanwalt gegangen. So verschieben sich die Prioritäten im Alter…

Ich suche einen neuen Job. Oben die Kurzdaten, ein vollständiges Bewerberprofil kann ich auf Anfrage zur Verfügung stellen. Hinweise auf entsprechende Positionen nehme ich gerne entgegen.

Konnte den Triumph aber nicht lange auskosten …
Den mit 50 Euro dotierten Wettbewerb, wer zuerst versehentlich mit dem Kinderwagen durch Hundescheiße fährt, habe ich nicht gewonnen.
Ein exzellenter Artikel über die Optimierung der Eigenkapitalrendite und was die BASEL II Regeln mit der aktuellen Kriese auf den Finanzmärkten zu tun haben. [via]
“das muss man sich mal vorstellen: bukowski und das internet. das wäre was gewesen.” #
Autocorsos in unserer kleinen Provinzstadt. Nach dem lahmen Spiel. Der Kaiserschmarrn zu Ehren der Österreicher war aber extrem lecker. Nächstes Mal opfern wir eine Jungfrau. Am besten eine aus Córdoba oder so 

Ich verbringe gelegentlich meine Freizeit auf den Dächern der Stadt. Keine Ahnung, was mich da immer hoch treibt, muss wohl in den Genen liegen.
Seit gestern weiss ich nun, dass diese Art der Freizeitbeschäftigung auch nützlich sein kann. Meine hochgeschätzte Lieblingsschwester ist berufsbedingt ins hessische Ausland verzogen. Dort ist natürlich alles anders, es gibt keine dunklen Brötchen und die preussischen Exerzierplätze vermisst man ebenfalls schmerzlich. Eines gibt es jedoch hüben wie drüben: Freifunk. Sogar in Schreibtischreichweite.
Als Nerd ist es natürlich meine Pflicht im Sinne Völkerverständigung hier für die Schaffung von Kommunikationskanälen zu sorgen. Ich schnüre ein Ostpaket (siehe Bild) und gebe es der nächsten Kutsche im Morgengrauen mit auf den Weg. Früher gingen die Nahrungs- und Genussmittel in der anderen Richtung den Postweg, heute wird halt das Internet per Post verschickt.
Tja, was soll ich sagen, es hat zwar nicht auf Anhieb geklappt, aber dank der tatkräftigen Unterstützung von Benny hat meine Schwester jetzt Internet aus der Luft. Ich bin begeistert
“Die Österreicher sind halt eher eine Skifahrer-Nation“

Für alle Probleme des Lebens gibt’s im Baumarkt eine Lösung.

Heute im Angebot: mein Notebook. Die Eckdaten finden sich hier und lasse sich in etwa so zusammenfassen:
- ASUS M6743NALP
- Pentium M 735 / 1.7 GHz
- 1 GB RAM
- 80 GB Festplatte
- ATI Mobility Radeon 9700 mit 128MB
- 15.4″ 1280 x 800 WXGA ohne Pixelfehler
- DVD±RW Dual Layer
Eine original Windows XP Professional Lizenz ist auch mit dabei (Wahlweise lege ich noch eine Ubuntu 8.04 CD oben drauf). Mehr Bilder gibt’s hier.
Ich habe es innig geliebt und wir haben so manch schöne Stunden zusammen in den Welten von World Of Warcraft zugebracht. Jetzt steht aber ein jüngeres, knackigeres Modell auf meinem Schoß und deswegen ist mein “altes” Notebook für lächerliche 450 Euro (Update 09.05.) 400 Euro in liebevolle Hände abzugeben. Wenn das kein total attraktives Angebot ist. Ich frag mich schon, wann ich dafür mit Unterwäsche beworfen werde
(Update 17.05.) 350 Euro :-/
Es wird ja immer behauptet, wenn man mal Kinder hat, sieht man die Welt mit anderen Augen. Ich kann das momentan nicht verifizieren, da ich nichts von der Welt zu sehen bekomme. Ich will aber nicht klagen, das Hippie-Leben, das wir im Moment führen hat auch seine schönen Seiten. Es ist eigentlich jeden Tag Wochenende, nur dass man nicht ausschlafen kann. Und manchmal haben die Geschäfte plötzlich geschlossen (“Äh Shit, heute ist ja Sonntag…“).
Interessant ist auch das Paradoxon, dass man in der Theorie ganz viel Zeit hat, diese aber in vierfacher Geschwindigkeit abläuft. Man schafft also nur noch die Hälfte der wirklich verdammt dringenden Aufgaben, die man sich so fest für den Tag vorgenommen hat. Bloggen z.B.
Sonst ist man den lieben langen Tag damit beschäftigt, sein Kind zu debuggen. Es gibt nur drei Fehlerzustände, die es zu beseitigen gilt: Hunger, volle Windel und die tückische Flatulenz. Leider gibt es nur einen akustischen Indikator für alle drei Probleme.
Natürlich versucht man erst alle möglichen Tricks um ein Bäuerchen zu provozieren und checkt mehrfach die Windeln um dann festzustellen, dass das Problem wieder nur Hunger war.
Tipps aus dem Internet sind auch hilfreich. Den frisch gesäuberten Hintern bekommt man tatsächlich mit dem Fön schnell trocken. Der jüngste findet das auch sehr angenehm. Ganz wohl ist mir dabei aber nicht, seit die Hebamme darauf hingewiesen hat, dass Jungs recht weit pinkeln können und der Fön in der Situation besser nicht im Weg ist (siehe Ghostbusters, die Strahlen dürfen sich nicht kreuzen…).
Großartig ist auch diese Plüsch-Spritze, die mir beim Kinderarzt in die Hände fiel. Wie konnte ich nur ohne dieses psychologisch wichtiges Instrument je einen Arztbesuch unbeschadet überstehen?

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