Feiner Fug
Der New Yorker Steward, der nach eigenen Angaben seit über zweieinhalb Jahren bei JetBlue arbeitet, ist nun wegen vorsätzlicher Gefährdung, groben Unfugs und Hausfriedensbruchs angeklagt.
(von hier)
Der New Yorker Steward, der nach eigenen Angaben seit über zweieinhalb Jahren bei JetBlue arbeitet, ist nun wegen vorsätzlicher Gefährdung, groben Unfugs und Hausfriedensbruchs angeklagt.
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Bloggen jedenfalls selten. Die Kollegen haben immer gefragt “…und wie lange bist Du dann nochmal im Urlaub?”. Ich pflege dann immer ernst zu gucken und sage “Elternzeit, nicht Urlaub. Ich erziehe meine Kinder”. Hätte die zwei Monate mal in den Winter legen sollen.
Überhaupt, so lange ist das gar nicht. Meine Freundin kann 12 Monate blau machen, darüber wundert sich auch keiner
Also was mache ich eigentlich den ganzen Tag? Fotos mache ich viele. Nur keine, die ich hier posten kann. Hochzeiten. Unser jüngstes Kind wurde getauft.
Ach ja, die Kinder. Irgendwo zwischen Lachanfall und Nervenzusammenbruch marodiert man so durch den Tag. Trotz ausgefeilter Logistik sind wir auf Tagesausflügen bepackt, wie andere bei der Besteigung eines Achttausenders. Aber es ist großartig dabei zu sein, die ganzen Highlights mitzuerleben. Die Flugzeuge gestern, ganz nah und ganz laut. Mit Propeller “der dreht sich!”. Die Dampflok heute, die zischt und pfeift und pufft. Wenn einem ein 26 Monate altes Kind mit seinem begrenzten Wortschatz in aller Ausführlichkeit das Erlebte beschreibt, ist das so eine Mischung aus zufriedenem Grinsen und stolz geschwellter Brust.
Dann freue ich mich aufs Fahrrad fahren. Ich bin voll angefixt und kann nicht genug Kilometer treten. Unsere Fahrräder sind eher Lowtech, aber um so größer ist der Spaß. Der Plan sind mindestens 300km, wenn es gut läuft auch 600km. Solo sicherlich ein klax, aber mit zwei Anhängern – einer für die Kinder, einer für’s Gepäck – schon eine Herausforderung.
Ich rechne schon ständig Durschnittsgeschwindigkeiten aus um planen zu können. Egal wie ich es drehe, mehr als 13km/h werden es nicht. Naja, kleine Etappen, wir haben ja Zeit. So lange wir regelmäßig an einer Waschmaschine vorbei kommen, ist alles gut.
Tja, Wäsche waschen ist auch so ein großes Hobby geworden. Das große Kind trocken zu bekommen und dabei eine Reise mit Minimalgepäck zu unternehmen… Abenteuer pur.
Dann griffel ich noch Tag und Nacht an meinem neuen Telefon rum. Nach drei Jahren Symbian-Masochismus war ich dann von den vielen Apple-Werbemaßnahmen überzeugt und hab mir ein google-Phone geklickt. Die Usability ist unterhaltsam (und um Welten besser als alles was ich von Nokia kenne), aber die vielen Features und theoretischen Möglichkeiten überwiegen die Patzer in der Bedienung. Aber zu dem Thema muss ich nochmal ein richtiges Review schreiben, im Moment bin ich noch am entdecken und staunen (und fluchen).
Hier wäre jetzt Platz für ein Fazit. Ich sage mal: Kinder fetzen, legt los und macht Euch welche. Ist ganz einfach und man hat dann viel Spaß.
Die Situation in Thüringen fasst Fefe treffend zusammen: “Die Linken haben trotz mehr Sitzen freiwillig auf das Ministerpräsidentenamt verzichtet, damit die SPD keine Ausrede hat, um mit der CDU zu koalieren, und die machen es trotzdem.”
Tja, auf die SPD ist – wie immer – Verlass. Vielleicht knacken sie ja bei der nächsten Bundestagswahl die 5% Hürde – in umgekehrter Richtung.
Videoschnipsel von anderen Besuchern:
Wer sich die Bundestagsdebatte zum Internet-Zensurgesetz verpasst hat, kann sich mal das Protokoll durchlesen, hochinteressant. Passt auf, dass Ihr nicht Euren Monitor vollkotzt:
Jörg Tauss (damals noch SPD):
Darüber hinaus sprechen Sie davon, dass endlich Verträge legalisiert würden. Ich sage Ihnen: Das sind Verträge, die durch Nötigung von Firmen zustande kamen, denen man gesagt hat: Wenn ihr nicht bereit seid, zu unterschreiben, werden wir euch öffentlich durch die Presse schmieren. – Ich halte es rechtsstaatlich für unmöglich, einen derartigen Vorgang der Nötigung hinterher gesetzlich abzusichern. Das sage ich in aller Klarheit. Ich bedaure sehr, dass die Koalition diesen Weg beschritten hat.
(…)
Martin Dörmann (SPD):
Wir haben nicht vor, irgendwelche Verträge zu legalisieren. Das ist überhaupt nicht unsere Motivation. Aber Tatsache ist doch, dass es diese Verträge gibt. Wir müssen diese Realität zur Kenntnis nehmen. Ich glaube, es wäre unverantwortlich, wenn wir an dieser Stelle abwarten würden, bis vielleicht nach län- gerer Zeit das Bundesverfassungsgericht darüber geurteilt hat, ob diese Verträge rechtmäßig sind oder nicht. Auch ich habe an der Rechtmäßigkeit Zweifel. Aber uns obliegt es, die Internetnutzerinnen und -nutzer an dieser Stelle zu schützen.
Verlogenes Dreckspack!
Morgen ist Wahl. Geht hin, macht Euer Kreuz. Ich mache auch eins, und zwar dort hin:


Kurz und schmerzlos: iMac white, 20 Zoll Display, keine Pixelfehler, 2 GHz core duo, 2 GB Ram, 250 GB Festplatte, mehr technische Details bei everymac. Tastatur der Marke “Krümelschublade” und die tolle magnetische Apple Remote sind natürlich dabei.
War mein treues Arbeitspferd in den letzten 2.5 Jahren und ist nach wie vor eine geniale Surf- Multimedia- und Photoshop-Maschine. Ich trenne mich nur unter großen Schmerzen davon, ein realistisches Gebot per Mail kann meine Trauer jedoch mildern. Ansonsten kommt der Rechner Montag zu ebay.

… sollten sich mal zusammen tun. Vielleicht geht ja was… fliegende ViagraHustensaftzustellung oder so.
“Das bringt mich auch auf ein anderes Thema, welches mir auch immer wieder aufstößt und was ich einfach nicht ungehört stehen lassen kann. In der Regel ist es so, dass wenn ein Referent eine Session hält, dann hat er die auch vorbereitet, er hat sich Zeit genommen um etwas zu sagen oder ein Feedback zu bekommen – muss man dann die ganze Zeit in ein Notebook o.ä. tippen, kann man nicht ausreichend Respekt zollen und zuhören und so besser und sinnvoller diskutieren? Eventuell denkt der/die eine oder andere Besucher mal darüber nach und überlegt mal, wie es ist, wenn man vor einige Leuten steht, eventuell noch nervös und nicht routiniert, und dann sind alle Besucher nur mit ihrem technischem Spielzeug beschäftigt. Denn wenn man nur das benötigt, dann brauchen wir kein Camp organisieren, dann reicht eventuell eine Messenger oder IRC Plattform, denn der Mensch zählt dann nicht.”

Seit Monaten, eher Jahren liegt das Zeug hier rum. Ich könnte die ganzen Kisten ungesehen wegschmeißen und würde mich sofort freier fühlen. Aber der Geiz lässt es nicht zu, also wird jedes Einzelteil fotografiert und auktioniert. Auch wenn es nur einen Euro bringt. Mit Geld geizen wir, aber mit der Lebenszeit, die in solche Projekte gesteckt wird, gehen wir verschwenderisch um, als ob es kein Morgen gibt.
Ich sitze gerade an der Steuererklärung und stelle fest, dass ich 2008 kein Geld für Computerhardware ausgegeben habe. Nicht mal eine externe Festplatte habe ich mir im letzten Jahr gekauft. Dafür fast sind fast 1000 Euro an einen Rechtsanwalt gegangen. So verschieben sich die Prioritäten im Alter…

Ich suche einen neuen Job. Oben die Kurzdaten, ein vollständiges Bewerberprofil kann ich auf Anfrage zur Verfügung stellen. Hinweise auf entsprechende Positionen nehme ich gerne entgegen.
Den mit 50 Euro dotierten Wettbewerb, wer zuerst versehentlich mit dem Kinderwagen durch Hundescheiße fährt, habe ich nicht gewonnen.
Ein exzellenter Artikel über die Optimierung der Eigenkapitalrendite und was die BASEL II Regeln mit der aktuellen Kriese auf den Finanzmärkten zu tun haben. [via]
“das muss man sich mal vorstellen: bukowski und das internet. das wäre was gewesen.” #
Autocorsos in unserer kleinen Provinzstadt. Nach dem lahmen Spiel. Der Kaiserschmarrn zu Ehren der Österreicher war aber extrem lecker. Nächstes Mal opfern wir eine Jungfrau. Am besten eine aus Córdoba oder so ![]()

Ich verbringe gelegentlich meine Freizeit auf den Dächern der Stadt. Keine Ahnung, was mich da immer hoch treibt, muss wohl in den Genen liegen.
Seit gestern weiss ich nun, dass diese Art der Freizeitbeschäftigung auch nützlich sein kann. Meine hochgeschätzte Lieblingsschwester ist berufsbedingt ins hessische Ausland verzogen. Dort ist natürlich alles anders, es gibt keine dunklen Brötchen und die preussischen Exerzierplätze vermisst man ebenfalls schmerzlich. Eines gibt es jedoch hüben wie drüben: Freifunk. Sogar in Schreibtischreichweite.
Als Nerd ist es natürlich meine Pflicht im Sinne Völkerverständigung hier für die Schaffung von Kommunikationskanälen zu sorgen. Ich schnüre ein Ostpaket (siehe Bild) und gebe es der nächsten Kutsche im Morgengrauen mit auf den Weg. Früher gingen die Nahrungs- und Genussmittel in der anderen Richtung den Postweg, heute wird halt das Internet per Post verschickt.
Tja, was soll ich sagen, es hat zwar nicht auf Anhieb geklappt, aber dank der tatkräftigen Unterstützung von Benny hat meine Schwester jetzt Internet aus der Luft. Ich bin begeistert
“Die Österreicher sind halt eher eine Skifahrer-Nation“
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