Archiv der Kategorie: Baublog 1.0

Abriß VI

Er ist weg! Nix mehr zu sehen vom Vorbau, welcher – wie man nun, da er weg ist, erstmal so richtig merkt – doch ganz schön Licht und Raum weggenommen hat. Der Betonboden,  zuletzt vor 40 Jahren gesichtet, sieht prima aus. Nur die oberste Treppenstufe ist ein bisschen angeknackst, ist aber nach Z.s Meinung reparabel.

Hinter dem Haus hat Z. noch den zukünftigen Entwässerungsgraben ausgehoben und dabei etliche Monsterblöcke gespalten. Der zweite Container ist nun auch fast voll.

Vom Warmwerden

Eins ist mal klar: der kommende Winter wird nix für Feiglinge. Die Kombination aus Ofenheizung (mit Elektro-Backup) und praktisch ungedämmten Wänden wird sicher einige Male zum Zähneklappern führen. Jedenfalls sollten schon mal erste Vorbereitungen getroffen werden:

  • Tantchen I. um Familienvorrat Stricksocken bitten
  • mit Fleeceklamotten eindecken
  • Wärmflaschen durchzählen
  • Bettdecken verdoppeln
  • und ganz wichtig: Kohlen ranschaffen

Anruf beim Landhandel ergab: Sommerpreise für lose Kohlen 197 € / t, gebündelt oder gesackt 5,60 € / 25 kg, plus 25 € Transport. Bestellung bis Ende Mai, Abholung/Lieferung bis Ende Juli. Na dann.

Denken übrigens darüber nach, das Bad doch mit Fußbodenheizung auszustatten. Wär sicher ein enormer Komfortgewinn.

Abriß V

Mit Hilfe des 25kg-Boschhammers machte Z. dem Betonfußboden des ehemaligen Vorbaus sowie den obersten beiden Hohlblockreihen den Garaus. Die Füllmasse, roter Sand, war allerdings mit etlichen großen und kleinen Steinen versetzt.  Das erschwert die Schaufelei ganz schön. Nicht zu bremsen ist allerdings M., der mit viel Schwung den Sand  in (ungefähre) Richtung der Schubkarre feuerte. Stundenlang.

Abriß IV

Komplettes Abstützen der hinteren Hauswand.

Abtragen der Mauer, beim Verfüllen der Überreste in den Container erhebliche Staubentwicklung. Schlägt auf den Familienfrieden, ob es auch den Land- bzw. Nachbarschaftsfrieden beeinträchtigt läßt sich noch nicht feststellen.

Abtragen der restlichen Vorbau-Plattform erweist sich als ziemlich schwierig, jedenfalls mit den vorhandenen Gerätschaften.

Sonntag nachmittag geht es der Rigipswand im zukünftigen Schlafzimmer an den Kragen. Es ist auf einmal doppelt so groß.

Interessante Fundstücke:

  

Zur Entspannung: Einzeichnen der Kücheneinrichtung für die Steckdosenkalkulation.

Abriß III

Weiter geht es mit den Abrißarbeiten: hintere Hauswand abgetragen und Bad entkernt, wiederum mit tatkräftiger Unterstützung von W.

M. nimmt sich die feineren Arbeiten vor, namentlich Entfernung der Deckenpaneele in Kinder- und Wohnzimmer sowie sämtlicher Steckdosen und Lichtschalter.

Anhänger

Um für sämtliche Be- und Entsorgungsfälle, die ja zwangsläufig bei einer derartigen Bauaktion anfallen, gerüstet zu sein, kauft Z. kurz entschlossen einen Anhänger. Dieser wird heute in Werneck abgeholt. Sehr lustige Fuhre, Z. und T. sowie die drei Zwerge, auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher in den Baumarkt Mellrichstadt.

Kleiner Wermutstropfen: Es stellte sich, leider erst abends, heraus daß das Stützrad des Anhängers defekt war. Stand sogar drauf.

Abriß II

Zweite große Abrißaktion, welcher der Vorbau und der hintere Anbau zum Opfer fielen. Freitag innerhalb von drei Stunden letzteres erledigt.

Samstag früh im dichten Nebel spektakulärer Kraneinsatz um Betondachplatte des Vorbaus in den Container zu befördern.

Vorbildliche Teamarbeit zwischen Z. und W. um den Vorbau bis auf die Grundmauern abzuknabbern.

Besondere Vorkommnisse: Zusammenbruch des Schleppdachs mit Z. obendrauf. Zusammenbruch eines Steinabsatzes, ebenfalls mit Z. obendrauf. Stuntquote für das Wochenende mehr als erfüllt.

Abriß I

Das Häuschen ist schon ein bisschen speziell. Es gibt nicht nur ein außen liegendes, aber unbenutztes, Klo, sondern auch ein innen liegendes, welches über keinen Wasserzugang verfügt. Ein Geheimraum ohne Zugang, welcher einstmals einen Öltank beherbergte, fügt sich zwischen Bad und Außenwand ein.

Jedenfalls fängt Z. schon einmal an, den Innenklobunker zu entfernen.

Los geht’s…

Ist man erstmal Mitte dreissig und haben sich so zwei, drei Kinder angesammelt kommt einem früher oder später die Idee: ein eigenes Haus muss her! Also fangen wir mal an, mit einer kleinen, (arg) renovierungsbedürftigen Doppelhaushälfte auf dem Dorf. Der Fischhütte.

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