Schicht für Schicht …

… wird das alte abgepellt und das ursprüngliche Haus kommt drunter zum Vorscheinen. Z.b. die hübschen Dielen. Im Wohnzimmer muss man nur das Linoleum zusammenrollen und den Dreck wegfegen:

In der Küche kleben ekelige Pappreste unterm Linoleum:

Im Spielzimmer Ochsenblut:

Woanders muss saniert werden:

mit kleinen Helfern geht alles schneller:

Ta-taaaaa:

Im Kinderschlafzimmer muss auch ein Brett ausgetauscht werden:

Überhaupt – der Kinderzimmerfußboden ist schon speziell. Scheinbar wurden gebrauchte Bretter verbaut, original noch mit uralten Nägeln im Holz. Die Astlöcher und Unebenheiten wurden mit Gips geglättet. Sieht ja keiner…

Dann müssen noch eine Million Nägel eingeschlagen werden. Ein schöner Job, den man besser mit Gehörschutz und Knieschoner macht.

Dann ist der große Tag gekommen und die Schleifmaschine dreht die ersten Runden:

A room with a view

Wir erinnern uns, es gab da dieses etwas waghalsig eingebaute Fenster in der Schlafzimmerwand. Es wich seinem Nachfolger, und die rottige Wand wurde durch Zp. verstärkt und mit Gipskarton verkleidet.

Heute sieht es so aus:

Und hier der Blick aus dem Fenster:

Überhaupt, die Fenster. In der oberen Etage wurden auch alle anderen Leibungen fein gemacht.

Und auf einmal wird’s ein Zimmer

Unglaublich was eine Schicht Modellierputz (für die Akten: Maxit Artista) aus ziemlich wilden und provisorischen Räumlichkeiten machen kann. Plötzlich kann man sich vorstellen drin zu wohnen, und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern in, ähm, drei Wochen. So ungefähr.

Ofenrohr…

Du bist ein schöner Lied, Du bist ein feiner Lied, Du hast so schön geklingt, drum wird’s nochmal gesingt: 2-3-4 Ofenrohr…

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Held der Arbeit: Zp.: Ofenrohr im Wohnzimmer angepasst und eingemauert, den durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogenen Fussboden im Bad saniert, überzählige Öffnungen im Schornstein im HWR zugemauert, Putzschinen drangeklebt, Kinder mit einer Mörtelwanne voller Wasser zum Matschen und Planschen glücklich gemacht.

Und sonst? T. und m. kratzen die fiesen Tapetenreste in der Küche von der Wand, m. kleistert zwei Wände mit Haftgrund voll und beginnt die Kabelkanäle mit Putz zu verschließen.

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Hurra, wir haben ein Bad!

Ein Hoch auf den Trockenbau. In nullkommanix haben Zp. und A. die Rigipsplatten angeschraubt:

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(man beachte die wunderschöne Lampenkabel-durchfädel-Vorrichtung)

Im Hauswirtschaftsraum sind jetzt auch zwei Wände und die Decke beplankt.

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Außerdem war heute der Telekom-Mensch da. Die Freude währte leider nicht lange. Lausige 1.9 MBit fallen aus der Leitung. Das ist ja wie vorm Krieg…
Nunja, wenigstens hat die Baustelle jetzt WLAN.

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It’s been a hard day’s night

Gestern fuhren Zp., T., Mx. und A. in den Baumarkt, bewaffnet mit folgendem Einkaufszettel:

  • Fliesen Fußboden 6 m^2 dunkelgrau / anthrazit
  • Fliesen Wand 15,1 m^2 weiß
  • Waschbecken (billig, billig)*
  • Kloschüssel (billig, billig)
  • Kabelbinder (mind 50 St., besser 100, ca. 20 cm, keine Sets)
  • TAE Unterputzdose (Telefondose) – optimal von Busch+Jäger, aber wenn das zu teuer ist geht zur Not auch no-name oder eine Aufputzdose
  • Duscharmatur
  • Recherche Befestigung Duschkabine
  • Eckventile W/K unter Waschbecken
  • Armatur Waschbecken
  • Wasserhähne W/K unterer Auslass (Eimer)
  • Küche Eckventil Warm
  • Toilette Eckventil
  • Spülkasten
  • Waschmaschinenhahn m. Rückflußverhinderer
  • biegsames Flex-Rohr

Und nur drei Stunden später lag der ganze Kram wirklich und wahrhaftig auf dem Anhänger. Ok, bis auf den Spülkasten. Aber trotzdem, reife Leistung wie ich finde, insbesondere wenn man weiss, dass a) T.  s rechte Hand nicht recht funktionierte und b) zwei muntere Kinder währenddessen den Baumarkt bohnerten. Auf dem Bauch.

Auch ansonsten lassen sich weiter Fortschritte vermelden. Die Wasserinstallation ist so gut wie fertig, M. verfüllt fleissig Kabelkanäle und Löcher in den Wänden, seit gestern mit Unterstützung von Mx.

* Kenner wissen sofort wer den Zettel schrub.

Weiter geht’s

Die Wasserinstallation geht voran, prächtige Rohre haben wir. Hauptsache Zp. weiss noch welche wo hin gehört.

Der Boiler wurde mit zwei Wandhaken geliefert. Natürlich hat Zp. kein Vertrauen und holt erstmal zwei 16er Gewindestangen, die durch die ganze Wand gehen und nochmal in der Küche gesichert werden. Jetzt ist der Boiler erdbebensicher.

Papas ganzer Stolz: das größte Kind hat ganz alleine ein Stück Putz ausgebessert. Respekt!

 

 

(Mamas geheime Befürchtung: Die Flecken gehen nie wieder von den Fliesen ab.)

Lieferungen

Internet ist super. Am Sonntag Abend einen Boiler bestellt, am Dienstag steht er auf der Baustelle:

Weitere Überraschung: die Mülltonne wurde ebenfalls geliefert.

Das DSL-Modem ist auch angekommen. Am Monatsende ist Schalttermin und die Spannung steigt, wie viel Bits pro Zeiteinheit aus der Leitung fallen. Ein Blick in den Keller beruhigt, notfalls können weitere fünf Doppeladern angemietet werden um auf brauchbare Geschwindigkeiten zu kommen.

Trockenbau

Mit Malermeister A. wurde das Ständerwerk für den Trockenbau in nullkommanix an die sehr, sehr schiefen Wände geschraubt. Bevor die Rigipsplatten montiert werden, muss erstmal die Wasserinstallation vervollständigt werden.

Große Fortschritte

Ja, die Dokumentation hier hängt ein bisschen. Aber kein Wunder, wir haben ja auch genug zu tun. Wie ist denn so der aktuelle Stand?

Wasser/Abwasser: Kaltwasserleitung und Abwasser sind verlegt, eingesandet und einbetoniert. Das Bad sieht schon aus wie ein richtiger Raum!

Elektro: Alles bis auf das Schlafzimmer verkabelt. B.war einmal alleine da, ansonsten mit M. zusammen alles prächtig elektrifiziert.

Dielen: Der Parkettmeister hat ein ziemlich gutes Angebot zum Abschleifen gemacht. Dank großzügiger Finanzspritze überlegen wir uns aber nun, den Meister vielleicht alles machen zu lassen, also auch Lackieren.

Wände: Der größte Teil der Wände ist von alter Tapete befreit. Es verbleiben noch die Decken in der oberen Etage und ein bisschen in Arbeitszimmer und Schlafzimmer. Zp. hat im Spielzimmer erste Versuche zur Putzsanierung gemacht, schaut schon gut aus. In der oberen wurde eine neue Türöffnung zwischen Schlafzimmer und Arbeitszimmer geschaffen.

Vorher

Nachher

Dämmung: Zp. bastelt gerade den Schlitz in der Außenwand zum Gäßchen zu.

Fenster: Alle neuen Fenster sind eingebaut, die alten in der unteren Etage müssen noch gereinigt und die Rolladenkästen aufgearbeitet werden.

Bad: Kommenden Freitag soll der Trockenbau beginnen.

Hinten links: die zukünftige Dusche.

Kaufrausch: Als nächstes stehen Anschaffungen auf dem Plan, zum Beispiel Boiler, Küchengeräte, weiteres Material (Gipskarton, Farbe, Putz, Spachtelzeugs), Lampen, Serverschrank und noch ein Ofen. Müll ist angemeldet, Strom folgt noch.

The internet is for porn

Natürlich muss in jedes Zimmer mindestens eine Dose mit 2x Gigabit Ethernet. Auch ins Kinderzimmer und ins Bad. Diskussionen über die Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens werden mit vernichtenden Blicken und bösartigem Sysadmin-Knurren unterbunden. Schliesslich lassen sich acht Kupferadern auch anderweitig verwenden, zum Beispiel für … äh… na uns wird schon was einfallen. Und schliesslich gibt’s bald Zahnbürsten mit Ethernet.

Dank der Abrissarbeiten hinterm Haus, hat sich ein Weg aufgetan, vom Hauswirtschaftsraum in die erste Etage zu gelangen.

Was einem vorher niemand sagt: wie man das Gewirr aus zig Lan- und Elektroleitungen in einer 10mm dünnen, bröseligen Putzschicht unterbringt.

Aber nach diversen Flüchen, viel mit dem Hammer auf den Finger hauen und diversen Flaschen Club-Mate ist es geschafft:

Im angrenzenden Arbeitszimmer setzt sich der Kabelwust fort:

Die spannende Frage ist, wie viele Kabel überlebt haben. Den Unterschied zwischen LAN-Kabel und Verlegekabel begreift man auch erst, wenn diverse Male der Biegeradius unterschritten wurde und der Hammer das Kabel statt den Nagel getroffen hat (oder der Nagel durch’s Kabel ging…).

Wie auch immer: 22 Kabelenden warten nun geduldig im Hauswirtschaftsraum auf die Ankunft des Serverschranks.

Kabelgewirr

B. war zwischendurch da und hat schon die meisten Kabel in der Wand mit einem Klecks Gips befestigt. Der ganze Stolz des Hausherren ist die 8er Dosenecke mit 3x Strom, Lautsprecher vorn, center, hinten, 2x LAN und 1x HDMI. Zum Glück steht kleiner Schrank davor, so dass Gästen der Anblick erspart bleibt.

In Ermangelung tauglicher HDMI-Dosen wurde kurzerhand ein normales Kabel mit fertig konfektionierten Steckern in die Wand gegipst. Ob es eine schlaue Idee war, das billigste no-name-Kabel von Amazon zu nehmen, wird sich rausstellen, wenn der noch zu kaufende Beamer an der Decke erstmalig ausprobiert wird.
Topchecker-M.: das Kabel über allen anderen in die Wand gelegt, so dass man es im Notfall einfach wieder rausreißen kann.

Himmelfahrt

Was bisher geschah: Anfang Mai wurde von Zp.die Mauer an Hauswirtschaftsraum und Bad eingesetzt. M. und B. verkabeln Spielzimmer und Wohnzimmer.

Zm. macht zwischendurch mal einen Baustellengroßputz und entfernt die fiesen fünffach verklebten Tapetenschichten im zukünftigen Spielzimmer. Ganz große Leistung!

Dieses verlängerte Wochenende nun weitere Verkabelung. größere Einkäufe (Fenster für Schlafzimmer, Recherche zu Badeinrichtung etc.).

Anfang den Boden zu entkeimen – eine sehr fiese Arbeit. Beste Tat des Tages (Freitag): Zp haut die ekelhaften Matratzen in den Hof, anschließend werden sie in die Müllverbrennungsanlage gefahren.

Die alte Balkontür wird entfernt und das Türloch hochgemauert. Einbau und Austausch von Fenstern im Kinderschlafzimmer, Ex-Balkonzimmer und Schlafzimmer.

T. übt mit  Topfbürste an der Flex die alten Fenster abzuschleifen.

Im Schlafzimmer eine böse Überraschung: Beim Ausbau des alten Fensters stellt sich heraus, daß die Vorbesitzer schlauerweise einen tragenden Balken zersägten, um eben dieses Fenster einzubauen. Zp ersinnt eine ausgefeilte Stützkonstruktion, die noch ihrer Umsetzung harrt.

Pfingsten geht es weiter…

Die zukünftige Küche

Mauern, Elektrokram

Langsam wächst die Außenmauer hinter Hauswirtschaftsraum und Bad. Heute mit Hilfe von B. die ersten Elektroleitungen verlegt.

Grundstein am 28.04. gelegt

Am nächsten Tag schon viel höher…

Schicke Kabelkanäle hat M. da gefräst…

Nachwuchsmaurer

Frohe Ostern

Einiges geschafft am Osterwochenende: Abflußleitung hinter dem Haus verlegt und eingesandet sowie erste Betonschicht verfüllt.

Innen mit Tapetenkratzerei weitergemacht, die vielen Schichten im Wohnzimmer sind hartnäckig.

Noch ätzender ist allerdings die Schaumstofftapete im Kinderzimmer. Melle tobt sich zwischendurch an Tür, hölzerner Verkleidung und Fußleisten aus.

Gründonnerstag Besuch von Elektrikermeister B., welcher wortreich sämtliche Installationsalternativen erklärt. Läuft.

 

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