Holzarbeiten

Zp. hat die Fensterbretter in Kinderschlafzimmer und Arbeitszimmer montiert. Sieht super aus:

Außerdem wurden aus den unermesslichen Holzvorräten die Bretter für die Fußleisten rausgesucht. Vorsichtige Schätzungen ergeben mehr als 100m Fußleistenbedarf. Einer darf gar nicht daran denken, was es bedeutet, die alle zu befestigen.

Decke streichen (Schweinearbeit)

Mal eben die Zimmerdecke streichen ist auch so ein Spaß. Erstmal muss sämtliche Tapete runter (Schweinearbeit). Unter der Tapete kommt Leimfarbe zum Vorscheinen. Die muss abgewaschen werden (Schweinearbeit). Dabei stellt man fest, dass bei zu starkem Druck nicht nur die Farbe, sondern die ganze Decke abgelöst wird. Die Decke ist quasi nur bröseliger Putz, der zu Sand zerfällt, sobald man ihn anfässt und darüber mit rostigen Drähten befestigtes Stroh (soll den Putz halten).
Also neuer Plan. Einfach drüberstreichen geht nicht, also wird die ganze Decke dünn gespachtelt (Schweinearbeit) und abgeschliffen (Schweinearbeit). Dann kann man endlich den Fußboden abkleben und die Decke streichen.

Das Resultat dieser Schweinearbeit kommt im Bild nicht ganz zur Geltung. Der Unebenheitsgrad der Decke wird so hingenommen um nicht noch mehr Schweinearbeit zu haben.

Außenarbeiten hinten

Zp. hat das Gerüst an einem Tag vor dem Haus ab- und hinter dem Haus wieder aufgebaut. Incl. freischwebender Konstruktion über der Klärgrube (nicht im Bild), damit er an die Giebelseite rankommt.

Sensation: der alte, runerbröselnde Putz wurde sauber abgeschnitten, die ganze Wand nochmal mit Styropor eingekleidet. Wir haben eine gedämmte Wand, hurra 🙂

Vier Tage später ist das Styropor verputzt. Woanders bezahlt man viel Geld für ein „Wärmedämmverbundsystem“, wir bekommen es aus den unendlichen Baustoffvorräten von Zp. einfach mal so an die Wand geklebt. Super!

Innenarbeiten

Lampen im Hauswirtschaftsraum und im Bad reinpuzzeln:

Fertig. Kann aber noch nicht getestet werden, weil erst Elektrikermeister B. vorbei kommen muss um das Licht anzuklemmen. Wir sind gespannt.

Derzweil wird der erste Ofen angeschlossen und angeheizt. T. besteht darauf ihn einweihen zu dürfen. Eine super Attraktion für die kleinsten.

Außenarbeiten

Das Gerüst vorm Haus übt eine große Anziehungskraft auf die kleinen Mitbewohner aus. Täglich muss daran erinnert werden, dass nur Erwachsene das Gerüst betreten dürfen. Vor dem Inneren Auge wechseln tauchen abwechselnd Horrorszenarien und Episoden mit den Doozers auf.

Eine Woche später ist der Putz saniert:

Erfolge vom Wochenende

Die Tür ist eingebaut:

Blöd: wenn die Sonne drauf scheint schließt sie sehr stramm, wenn es nachts kalt ist, geht sie von alleine auf. Nach ewig viel Gefummel eine Einstellung gefunden, bei der sie unabhängig von der Sonneneinstrahlung zu bleibt. Allerdings kann man jetzt nur einmal abschließen. Das Leben ist voller Kompromisse…

Um sich daran zu ergötzen, hat m. die erste Netzwerkdose angeklemmt. Schweinearbeit, wenn man kein Profi-Abisolierwerkzeug hat. Dafür ist ein LSA-Auflegewerkzeug im Hause und das rockt. Einfach sechzehn Mal Klick-klack und schon ist die Dose angeklemmt. Dass am anderen Ende des Kabels in diesem Herbst vermutlich nichts mehr angeschlossen werden kann, blenden wir in dem Moment des Freudentaumels einfach mal aus.

Duplicity on Ubuntu 12.04: broken ssh backend

After setting up a new server with Ubuntu 12.04, I discovered that duplicity was unable to perform backups. The first problem was the missing ssh-backend. The package python-paramiko must be installed in order to use ssh-servers as backup target.

The second pitfall is a bit tricky, because of the confusing error message:

The bug is fixed in the Quantal-package. Simply download the .deb from the Quantal repository and install it:

Wie man zu große Löcher in Rigipsplatten kleiner bekommt

Ihr kennt das: im Tran den falschen Bohrer erwischt und schon hat das Loch für den Deckenstrahler statt 64mm plötzlich 72mm Durchmesser. Alle Platten nochmal abschrauben und wegschmeißen? Quatsch!

Man nehme man eine Säge, schneide eine Rechteck um das zu große Loch, schneide aus einer jungfräulichen Rigipsplatte ein ebensogroßes Rechteck, bohre dort ein Loch der korrekten Größe rein, befestige den Flicken mit Trockenbauschienen in der Decke, 3x Spachteln & Schleifen und zack:

Das Ding ist: man drückt sich wochenlang vor dieser unangenehmen Aufgabe und eines Tages – tata – hat es jemand anderes gemacht. Danke Zp!

Weiter geht’s im Schlafzimmer

Der Fußboden ist saniert 🙂 🙂 🙂 Zp. hat in mühevoller Arbeit die Unebenheiten ausgeglichen und die neuen Fußbodenbretter verlegt. Sieht super aus und im Gegensatz zum restlichen Haus, kann man über die Bretter laufen, ohne dass es knarzt 😉

Weitere Fortschritte: der Bereich über dem Schlafzimmerbalken wurde mit Styropor gefüllt und mit Rigipsplattenresten verkleidet. Jetzt kann man nicht mehr vom Dachboden ins Schlafzimmer gucken…

Außerdem wurde an den merkwürdigen Übergängen zwischen den alten Platten und dem Balken eine Putzschiene angebracht und der Bereich zwischen Türrahmen und Wand verputzt.

Weil Zp. einmal in Fahrt war, hat er noch gleich der abstehende Putzkante an der Flurtreppe mit einer Leiste zu einem bündigen Abschluss verholfen und den Rest darüber auch verputzt.

Das waren die letzten groben Innenarbeiten. Es fehlt „nur“ noch im Flur oben und unten die dünne finale Putzschicht. Der Rest also ein Klacks.

Bad gestrichen

M. hat nach zwei Runden spachteln und abschleifen die Wände für glatt genug befunden und abgeklebt wie ein Profi (Schweinearbeit). Am Wochenende gemalert und kaum ist man mal ein paar Tage nicht da, hängt der Boiler an der Wand:

Allerdings schief 🙁 Das Problem geringfügig schief gebohrter Löcher („oh, da habe ich wohl eine Fuge erwischt…“) setzt sich mit den 40cm (?) langen Bolzen dann so weit fort, dass die Enden – also dort wo der Boiler dran hängt – 5mm Höhenunterschied haben. Aufgrund der beengenten Raumsituation beim auf- und abhängen sowie anschrauben, wird das Monstrum erstmal schief hängen gelassen. Es gibt gerade wichtiges zu tun…

Stairway to Fischhütte

Wenn man jeden Tag eine Stufe setzt und immer schön den Beton mit Wasser gießt wird alles gut. Zp. kommt wiedermal einer seiner Meister zugute: „Maurer und Betonbauer“. Die unterste Stufe ist teilweise weggebrochen und wird gleich fachmännisch repariert.

Die Stufen sind die originalen Treppenstufen, die schon mal zur Tür geführt haben, sie waren nur etwa 30 Jahre unter dem hässlichen Vorbau begraben. Sind aber quasi wie neu.

In die oberste Stufe wird noch eine Flaschenpost an die Zukunft verpackt.

Und damit es auch hält, kommt noch ordentlich was rein.

Mal eben schnell eine Tür einbauen

Bei schönstem Wetter wegen 20% Rabatt in den Baumarkt gefahren und alles leer gekauft. Jetzt haben wir eine „richtige“ Haustür.

Euphorisch wurde gleich versucht die Tür einzubauen. Dabei ist uns erstmal aufgefallen, dass die oberste Stufe weg muss. Und weil man eine Treppe nicht von oben aufbauen kann, müssen wir vor dem Türeinbau erstmal die Treppe sanieren.

Das Bad ist fertig gefliest

Super Arbeit von den Jungs. Wir haben sie aus Dankbarkeit gleich zwei Mal zum Zwiebelkuchenessen eingeladen.

Schönes Detail: die Profis haben vorgeschlagen statt eines Fensterbrettes eine Fußbodenfliese zu verwenden. Gesagt – getan:

Fliesslein Fliesslein an der Wand …

Während sich in der unteren Etage auf dem frisch geschliffenen und lackierten Fußboden die Umzugskartons stapeln…

… wird im Bad mit den Fliesen losgelegt. Man sieht gleich, dass hier Profis am Werk sind.

Mit Möbeln sieht das Wohnzimmer schon fast bewohnbar aus *hust*.

In der oberen Etage glänzt inzwischen auch der Fußboden. Der schwarze Kinderzimmerboden ist sogar recht ansehnlich geworden:

Im Bad sind die Fliesen ruck-zuck an der Wand:

Jetzt wird nur noch die Fußbodenheizung eingeklebt:

Und schon kann man am nächsten Tag duschen die guten italienischen Fliesen drauf kleben:

Endgegner Schlafzimmer

Im Schlafzimmer haben wir uns bis zuletzt um das Abkratzen der Tapete gedrückt. Es hilft aber nix, die muss jetzt runter.

Unter der Tapte klebt wieder interessante Lektüre aus den 70ern. Auf das Bild klicken um den ganzen Artikel zu lesen 😉

Wenn es denn endlich geschafft ist, lauert die nächste Überraschung unter dem Linoleum:

Die Dielen hören einen Meter vor dem Fenster auf und dort würde einfach Estrich auf lose Bodenbretter gekleistert. Der Fußbodenschleifer guckt mitleidig und sagt „hm“. Wir gucken etwas ratlos.

Schicht für Schicht …

… wird das alte abgepellt und das ursprüngliche Haus kommt drunter zum Vorscheinen. Z.b. die hübschen Dielen. Im Wohnzimmer muss man nur das Linoleum zusammenrollen und den Dreck wegfegen:

In der Küche kleben ekelige Pappreste unterm Linoleum:

Im Spielzimmer Ochsenblut:

Woanders muss saniert werden:

mit kleinen Helfern geht alles schneller:

Ta-taaaaa:

Im Kinderschlafzimmer muss auch ein Brett ausgetauscht werden:

Überhaupt – der Kinderzimmerfußboden ist schon speziell. Scheinbar wurden gebrauchte Bretter verbaut, original noch mit uralten Nägeln im Holz. Die Astlöcher und Unebenheiten wurden mit Gips geglättet. Sieht ja keiner…

Dann müssen noch eine Million Nägel eingeschlagen werden. Ein schöner Job, den man besser mit Gehörschutz und Knieschoner macht.

Dann ist der große Tag gekommen und die Schleifmaschine dreht die ersten Runden:

Ubuntu auf einem Rootserver mit ZFS

Es ist mal wieder so weit: der alte Server ist zu klein, ein neuer muss her. Dieser Artikel ist ein Update zu meinem Update meiner alten Anleitung zum Setup des Rootservers.

Ein Serverumzug ist eine gute Gelegenheit, ein paar Dinge anders zu machen als bisher:

  • ZFS: die bisherige Lösung aus Raid + LVM + Dateisystem funktioniert zwar, aber das vergrößern / verkleinern der Partitionen ist doch immer eine recht spannende Angelegenheit und kann nicht immer online durchgeführt werden. Btrfs bietet noch nicht alle Features, die ich haben möchte (quotas auf FS-Ebene) und mit ZFS on Linux steht ZFS auch nativ als Kernelmodul zur Verfügung.
  • LXC statt OpenVZ: der Betrieb mit OpenVZ war nie ganz frei von Sorgen. Es ist super, dass man so viele Parameter hat und Resourcen flexibel zuweisen kann, aber speziell beim Webserver hatten wir das Gefühl, dass nie genug RAM vorhanden ist. Stößt der Server an das RAM-Limit, kommt es zu den seltsamsten Effekten, incl. Stillstand des Webserver. LXC ist im Mainline-Kernel und für unsere Zwecke gut genug, d.h. ich will Resourcen flexibel zuweisen und kann auf die höhere Sicherheit einer echten Virtualisierung verzichten.
  • nginx statt Apache: weil man es mal gemacht haben sollte 😉

Eine Sache, die sich hingegen bewährt hat, ist alle Dienste (PAM, Mail, sonstige Accounts) über LDAP abzuwickeln. Damit ist LDAP der „single point of administration and failure“, der sich besonders gut scripten lässt.

Hier also wieder die Copy & Paste Anleitung für das Setup von

Ubuntu auf einem Rootserver mit ZFS

Ich habe meinen Server bei Hetzner, aber das muss jeder selbst wissen. Als erstes bootet man ins Rescue-system und sichert den Inhalt der Datei /etc/network/interfaces:

Festplatten einrichten

Dieses Mal soll der Server mit zfs betrieben werden. Es gibt zwar diverse Anleitungen, wie man Ubuntu in ein natives Root-ZFS-Dateisysten installiert, ich wähle aber bewusst einen anderen Weg.

Im Recovery-Fall komme ich nicht an den physikalischen Server. Ich kann nur ein Rescue-System booten, das kein ZFS-Kernelmodul hat, damit würde ich nicht an das root-Dateisystem kommen.
Deswegen installiere ich das Basissystem auf einer ext4-Partition. Hier läuft lediglich der LDAP-Server und ein SSH-Server. Alle anderen Dienste laufen in LX-Containern und diese können auf dem ZFS untergebracht werden.

Der Server ist mit 2×3 TB Festplatten ausgestattet, d.h. mit einem MBR kommt man nicht sehr weit, statt dessen wird eine GUID Partition Table (GPT) eingerichtet. Neben Root, Swap, ZFS wird auch eine „BIOS boot partition“ benötigt (ein EFI-Requirement).

Der Rechner hat 32 GB Ram, also sollten 16 GB Swap genügen. Für das Root-System stelle ich 10GB bereit. Auf LVM verzichte ich bewusst um die Komplexität gering zu halten. Ich verliere damit die Möglichkeit das Basissystem über LVM-Snapshots zu sichern, den Kompromiss kann ich eingehen. Root und Swap werden aber in einem Raid-1 betrieben um einen Plattenausfall abzufangen. So sieht das gewünschte Layout aus:

Die Platte /dev/sdb wird analog eingerichtet. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um das System zu rebooten (wir müssen nochmal das Rescue-System auswählen), damit die neue Partitionstabelle verwendet wird.

Dann können swap und / angelegt werden:

Wichtig: --metadata=0.90 sollte unbedingt gesetzt werden, sonst kann man große Probleme mit grub bekommen.

Swap aktivieren:

Root-Dateisystem anlegen und mounten:

Jetzt können wir

Ubuntu installieren

Wir benötigen erstmal ein neueres debootstrap und installieren damit dann Ubuntu 12.04 LTS:

Die fstab muss angepasst werden:

ausserdem muss die Netzwerk-Config, die wir vorhin gesichert haben wieder gesetzt werden:

Die Spezialmounts werden noch gemountet:

Dann können wir ins System chrooten…

… und ein paar Einstellungen vornehmen. Zuerst ein neues root-Passwort:

Wir brauchen das Universe-Repository

Dann werden ein paar grundsätzliche Tools installiert:

Ausserdem wird mdadm zur Raidverwaltung benötigt. Da in Ubuntu eine Abhängigkeit zu einem MTA existiert und der default Postfix ist, installieren wir das sehr schlanke Tool SSMTP mit:

Dann brauchen wir noch einen Bootloader. Dieser wird als Abhängigkeit des Kernels installiert:

Damit die Boot-Partitionen durch die initrd auch einwandfrei gemountet werden, sollte Änderung der Datei mdadm.conf noch die initrd neu angelegt werden, z.B. durch Ausführen von

Sofern die entsprechenden Module, md bzw. raid0, raid1, noch nicht in der /etc/initramfs-tools/modules aktiviert wurden, muss dies noch erfolgen:

und anschließend das initramfs mit

aktualisiert werden.

Zum Schluss solle die Option „quiet splash“ aus /etc/default/grub entfernt werden. Die Remote-Konsole LARA bei Hetzner kommt sonst mit dem Bildschirmmodus nicht klar und man würde bei bootproblemen nichts sehen.

Dann noch grub updaten, aus dem Chroot aussteigen und rebooten.

Wenn kein Fehler aufgetreten und der Server wieder hoch gekommen ist, können wir

ZFS installieren

Für Ubuntu ist die Installation sehr einfach. Wir brauchen erstmal das Paket python-software-properties, da sonst add-apt nicht funktioniert:

Dann kann nach der Installationsanleitung verfahren werden:

Das Kernelmodul zfs.ko sollte jetzt gebaut und geladen sein. Jetzt können wir einen zpool auf dem verbleibenden Festplattenplatz anlegen.

Die Option ashift=12 sort für ein passendes Alignment. Die Namen der Festplatten müssen natürlich angepasst werden.

Der Pool ist angelegt…

…und kann jetzt mit Filesystemen bestückt werden:

Ich habe zunächst nur ein Filesystem für /home und für die Linuxcontainer angelegt. Ab hier weiss sicherlich jeder selbst am besten, wie das System organisiert wird.

Credits: Das Setup des Basissystems mit GPT hätte ich ohne die Anleitung von Mattias nicht so schnell hinbekommen.

Pages: <<< 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 94 95 96 >>>