Abel Tasman National Park

Das Hostel in Nelson ist gross und steril. Dieses Mal habe ich kein Glueck mit dem Zimmer, drei andere Reisende naechtigen schon darin. Am Morgen frage ich nach den Moeglichkeiten im Abel Tasman National Park und entschliesse mich, den Wanderweg entlang der Kueste zu machen. Er soll einfach sein und etwas uebervoelkert, aber die Bilder von Ralph und Verena gehen mir nicht aus dem Kopf. In Motueka kann man wohl am besten die Wassertaxis buchen, deswegen breche ich gleich nach dem Fruehstueck dort hin auf. Das Prinzip ist das gleiche wie im Queen Charlotte Sound, man wird abgesetzt und abgeholt, nur wandern muss man alleine.

Dieses Mal versuche ich die Fototasche im Auto zu lassen. Als lebensnotwendiges Minimum sehe ich drei Objektive und die Kamera an, das passt zum Glueck in den Rucksack, nur die Regenjacke bleibt im Auto. Es wird ja nicht regnen, hoffe ich.

The taxi is waitingDie Wassertaxifahrt ist rasant, aber lustig. Der Taxifahrer erklaert uns noch kurz die Tierwelt und zeigt uns auf dem Weg nach Norden, wo die Abholpunkte sind.
Abel Tasman National ParkIch lasse mich in Bark Bay absetzen, die Strecke suedwaerts wird im Anhalter empfohlen und scheint nicht zu lange zu sein. Der Track gefaellt mir besser als der Queen Charlotte Track. Er ist ziemlich einfach zu laufen (mir begegnet sogar ein Paar mit einem Sportwagen fuer ihr Kind) und man hat ein paar ziemlich bombastische Sandstraende am Wegesrand. Auf allen Abzweigen ist die benoetigte Zeit angegeben, alles was nur 10 Minuten dauert, nehme ich natuerlich mit.
Es sind hier deutlich mehr Wanderer unterwegs. Alle 10 Minuten begegnet man anderen Wanderern, trotzdem wirkt der Track nicht so ueberlaufen, wie ich befuerchtet habe. Aber es ist ja auch erst Saisonbegin.

Abel Tasman National ParkDas Wetter haelt sich praechtig, die Regenjacke ist im Auto gut aufgehoben, die Sonnencreme allerdings auch. Als ich am ersten Abholpunkt, der Torrent Bay, ankomme, finde ich die Sonnencreme in meinem kleinen Rucksack. Mist 🙂
Ich habe noch zwei Stunden Zeit und keine Lust die ganze Zeit am Strand zu sitzen. Bei Ebbe kann man zum naechsten Abholpunkt in 30 Minuten gelangen, leider setzt die Flut gerade ein, ich muss also den etwas laengeren Weg von 90 Minuten nehmen. Der hat es aber in sich, ueberall rauschen kleine und grosse Baeche. Es gibt diverse Bruecken, darunter eine Haengebruecke.

Als ich am zweiten Abholpunkt ankomme, habe ich immer noch 45 Minuten Zeit. Ich sitze einfach faul im Strand und geniesse die Sonne.

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