Napalm Death

Napalm Death

Napalm Death, wiedermal. Diese Band ist extrem schwer zu fotografieren. Sie haben schlechtes Licht, benutzen keinen Nebel und dieser Wahnsinnige mit dem Mikrofon springt so schnell über die Bühne, dass der Autofocus chancenlos bleibt. Trotzdem bin ich mit den Fotos dieses Mal halbwegs zufrieden. Es ist soetwas wie Athmosphäre vorhanden und die Ausschussquote ist erträglich.
Das mit dem Ausschuss liegt aber auch daran, dass ich dieses Mal schon beim Fotografieren radikal gelöscht habe. Ich hatte einfach nicht genug Speicherkarten für so viele Bands dabei. Also habe ich fast jedes Bild gleich kontrolliert und offensichtlichen Schrott sofort gelöscht. Interessanterweise fällt das beim Konzert gar nicht schwer, die Band ist ja noch auf der Bühne und man kann diese Einstellung, die gerade nichts geworden ist, nocheinmal ablichten. Danach wird es jedoch schwer, dann überlegt man bei jedem Bild drei mal, ob es nicht doch vielleicht mit ein bisschen Photoshop zu retten ist.
Dieses Bild hätte ich im Nachhinein fast aussortiert, aber in der schwarz/weiss-Version finde ich es unheimlich ausdrucksstark, außerdem ist die Silhouette von Shane Embury einfach unverwechselbar 🙂

Ach ja, der obligatorische Youtube-Link darf natürlich nicht fehlen 😉

Camera Model: NIKON D70
Lens: Nikon Nikkor 50mm 1:1.8
Focal Length: 50.00 mm
Focal Length (35mm Equiv): 75 mm
Exposure Time: 1/80 sec
F-Number: f/1.8
Shooting mode: Shutter priority
Exposure bias: -2/3 EV
Flash: No
ISO: 1000
Image at flickr, large version

2 Antworten auf „Napalm Death“

  1. Haa! Da kann ich Dir nur zustimmen 🙂 Am letzten Donnerstag in der Batschkapp in Frankfurt war’s auch nicht viel besser. Die einzigen Fotos, die halbwegs ‚was geworden sind, musste ich mit Blitz machen (Schande über mich ;). Sehr gute Fotos btw. Grüße, Michael

  2. Auf dem Event habe ich meistens geblitzt. Solange es nicht verboten ist (das ist meistens der Fall), nehme ich ihn gerne. Das obrige Bild ist eines der wenigen Blitz-losen 🙂

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