Terroristen am Blutbild erkennen…

„Wenn die Gesundheitskarte ein Schlüsselinstrument wäre, um terroristische Straftaten abzuwenden, würde ich einen Zugriff auf diese Daten nicht problematisieren wollen, dann müssten die Eingriffsrechte geschaffen werden.“
Herr Wiefelspütz, sagen Sie es doch frei heraus, dass Sie ein Anhänger der arischen Rassenlehre sind. [ via chaos update ]

Chaosradio über stromhungrige Computer

Was die moderne Technik für die Stromrechnung bedeutet wird heute im Chaosradio geklärt:
Chaosradio 100 macht eine Bestandsaufnahme des Stromverbrauchs moderner IT-Elektronik und versucht besonders gute wie schlechte Beispiele herauszuarbeiten. Wie haltet ihr es mit dem Standby-Modus, wie wichtig sind euch energiesparende Geräte?
Wenn die WLAN-Götter gnädig sind, werde ich heute zuhören können.

Anathema

Im eigenen Blog wühlen ist toll: jetzt lese ich, dass ich im Januar Anathema verpasst habe. Zum Glück spielen sie am 12. April in Köln, das erste Mal bin ich froh in dem Kaff arbeiten zu müssen. Jetzt muss ich noch herausfinden, wie sich Porcupine Tree anhöhrt, die sind nämlich Headliner des Abends 😉

Wink Dir selbst zu…

Die Stadt Potsdam bietet Ihren neugierigen Bürgern interessante Einblicke. Die Bilder der Kameras des Verkehrsmanagements sind im Netz abrufbar, derzeit aus zwölf Perspektiven an Potsdams wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Mit einer Refreshrate von 2-3 Seunden ist das Bild schon recht Video-ähnlich, das Archiv reicht bis ins Jahr 2002 zurück. Gut zu wissen, dass bei der nächsten Demo die Gaffer auf der Couch sitzen bleiben können. [ via Homburgfans ]

Hirn Reloaded

Diese Geschichte findet heute eine würdige Fortsetzung. Dieses Mal bekomme ich kein DHCP-Lease über das WLAN. Meine erste Vermutung ist ein kaputter Treiber, weil ich schon einen Crash mit dem FAT-Dateisystem unter Windows XP hatte und dieser dabei in Mitleidenschaft gezogen wurde. Eine Neuinstallation des Treibers bringt jedoch keinen Fortschritt, selbst unter Linux bekomme ich keine IP-Adresse. Als das Verändern der MAC-Adresse keine Besserung bringt, probiere ich im „Foyer“ das Kabel des Surf-Terminals abzuziehen. Siehe da: kabelgebunden bekomme ich eine IP-Adresse.
Der verzweifelte Versuch die Rezeptionsdame zum Reset des WLAN-Routers zu bewegen erntet keinen Erfolg „Das darf ich nicht anfassen, tut mir leid!“. Ich würde ihr gerne tief in die Augen schauen und flüsten „Vertrau mir, es geht schnell und tut nicht weh…“.
Die Entscheidung ein spannendes Buch zu lesen oder einen der 20 Filme in meinem Gepäck zu kucken wird zugunsten von Monster totschlagen verworfen. Ich sitze jetzt im Foyer zwischen Cola-Automat und Sprudelsäule mit dem gekaperten LAN-Kabel und quassle via Skype. Alle 10 Minuten kommt ein Gast rein und starrt mich irrtiert an, weil ich mit der Wand quatsche. Das wird ein toller Abend…

Debian auf der CeBIT

Tolimar blogt seine Eindrücke vom Debian-Stand auf der CeBIT und zählt Leute, die einfach nur Danke sagen. Deshalb auch nochmal von mir ein herliches Dankeschön! Obwohl ich mich bei diesem Eintrag angesprochen fühlen müsste (Kleine Statistik: 2 Gentoo-Maschinen, 2x Debian, 1x Mac OS, in der Firma 1x Debian und 1x Gentoo). Notiz für mitlesende Ehefrauen: so ein Debian-Tattoo wünsche ich mir auch 😉

Switched

Unser altes Notebook mit einem betagten Celeron 400 unter der Haube ist langsam aber sicher hinüber. Auf dem 21C3 hat her Cobe schon gewitzelt, ob ich mir nicht langsam mal ein neues Notebook kaufen will, immerhin schleppe ich es seit 5 Jahren auf dem Chaos-Congress 🙂
Nicht dass die CPU zu schwachbrüstig wäre, mit 196 MB Ram ist es die perfekte Surfstation. Leider wird das Display immer dunkler, man kann bei Tageslicht fast gar nichts mehr erkennen. Ich durfte entsprechend viele Flüche von meiner Dame vernehmen, die viel Zeit damit verbrachte den Mauscursor zu suchen.
Ein Neues Notebook muss also her. Das bedeutet erstmal ein Wochenende Arbeit für mich, Gentoo compilieren braucht auch mit distcc einige Zeit. Ich frage besser vorher nochmal die Zielperson: „Möchtest Du mit Linux oder Windows arbeiten?“ „Dann lieber Windows, unter Linux geht immer irgend etwas nicht.“ Für einen kleinen Moment setzt mein Herzschlag aus. Windows! Himmel! All die Jahre habe ich ihr versucht die Vorzüge von Linux näher zu bringen und dann das! Eine Virenschleuder soll in unseren Haushalt einziehen? Verrat!!!
Andererseits: wo sie recht hat… irgendwo hakt es immer. Ein xterm zu öffnen um das Lockfile eines abgestürzten Mozilla zu löschen, das sich irgendwo tief im profile versteckt, ist eine Zumutung. Drucken aus dem WLAN geht derzeit auch nicht.
Hauptanforderung ist also „Er soll einfach nur funktionieren.“ „Dann nimm einen Mac. Einfach zu bedienen, funktioniert immer.“. Gesagt, getan. Wenige Stunden später sitzt meine Dame auf der Couch und erkundet freudestrahlend ihr neues iBook.
Ich grinse derweil in mich hinein. Switched – von Linux nach MacOS. Der Arbeitsaufwand für mich beschränkte sich auf die Proxy-Einstellungen. Ich brauche wohl doch kein „No, I will not fix your computer!“ T-Shirt. Meine Antwort wird in Zukunft immer sein: „Kauf Dir einen Mac“ 😉

Die Verhältnismäßigkeit der Mittel

Wenn Fußballfans nur die Wahl haben, teilweise sehr persönliche Daten preiszugeben, ohne zu wissen, wer darauf Zugriff hat, oder eben keine Tickets zu bekommen, wird die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.“ [ Die Fußball-WM als Überwachungs-Großprojekt ]

„Weitgehend barrierefrei“

Warum wird nicht OTTO.de insgesamt behindertengerecht gestaltet, sondern auf eine Sonderlösung zurückgegriffen? (…) Eine universale Shoppinglösung für alle wäre immer nur ein Kompromiss und würde den spezifischen Erwartungen und Interessen unserer Kunden nicht gerecht. (…)
Ein halbherziger Schritt in die richtige Richtung: otto bietet das komplette Sortiment parallel in einem „weitgehend“ barrierefreien Webshop an. Wahrscheinlich war kein Budget für einen Komplettumbau vorhanden, da fährt man lieber langfristig zweigleisig und gibt zum Schluss doch mehr Geld aus. [ mas ]