„Ist ein Arzt an Bord?“

Die klassische Szene aus dem Katastrophenfilm. In der FAZ gibt es einen guten Artikel zur Problematik „flying doctors„. [ Lys]

Ich wollte mich gerade entspannt zurücklehnen und denken „zum Glück bin ich Computer-Futzi“ als mir einfiel, dass immer mehr Langstreckenflüge mit Breitband-Internetverbindungen ausgerüstet werden. Ich warte auf den Tag, an dem es heißt „Ist ein Spezialist für Routing und iptables an Board?“ 😉

Herzliche Worte

Das elfengleiche Design vom Lawblog ist beliebt und Udo um nette Worte nie verlegen:

Jurastudent: Kopiert zu werden, ist die höchste Form der Anerkennung!
Udo: Lieber Jurastudent, falls Sie der Kopist sind, haben wir herzlich gelacht. Jetzt ändern Sie aber bitte flockig das Layout Ihrer Seite. Oder setzen Sie sich mit der Designerin Sandra Wiegard in Verbindung und vereinbaren Sie ein ordentliches Honorar. Den Link finden Sie bei mir im Impressum. Der Link ist ja ohnehin so ziemlich das einzige, was Sie vom Impressum nicht kopiert haben.

Proof of concept

Anfangs hatte ich Zweifel, ob die sinnvolle Anwendung für Fax-Spam wirklich funktioniert. Mein Server läuft sowieso 24 Stunden, eine isdn-Karte ist auch eingebaut, capisuite macht das Instalieren eines Anrufbeantworters mit Faxempfang zum Kinderspiel. Der einzige Aufwand ist das Eintragen der Telefon und Faxnummer in möglichst vielen Gewinnspielen und natürlich das Aussortieren der Post an „Horst Mellenthin“ 😉 Letzte Woche erhielt ich dann sozusagen den Proof of Concept per Post:
proof of concept

Rechnungen

Der Rosa Riese schickt merkwürdige Rechnungen. T-Offline möchte -14.49 Oere haben und mir diesen Betrag mit der nächsten Rechnung gutschreiben. Blöd nur, dass es keine nächste Rechnung geben wird, bin ja kein Kunde mehr. Die Telekom möchte 0.03 Euro von mir haben. Womit schade ich der Firma mehr? Auf die Mahnung warten oder überweisen und hoffen, dass die Kosten für eingehende Überweisungen höher als 3 Cent sind?
Telekoma schickt merkwürdige Rechnungen

Klingeltöne umsonst kostenlos und gratis downloaden

Tschulligung Internetz und Guhgle, aber ich muss mal Herrn Dahlman unter die Arme greifen. Er erklärt den Kindern wie man Klingeltöne kostenlos umsonst und gratis bekommt und wie man sie nach dem Download auf das polyphon musizierende Handy kopiert: Klingelton Klingeltöne kostenlos umsonst gratis download.

Fällt Guhgle-Bombing schon unter Terrorismus?

and thanks for all the fish://

Heute habe ich von der netten Dame an der Rezeption ein neues WLAN-Ticket bekommen und kann nun fröhlich das Internetz leersaugen. Ich habe zwar lauter Filme mitgenommen, die ich schon immer mal sehen wollte, aber da man beim Musikhören herumhacken kann, ziehe ich mir Musik von zu hause.
KDE ist toll. Mit fish:// stöber‘ ich auf meinem Server und entdecke die Perlen in meiner MP3-Sammlung wieder. Warum muss man dafür immer erst hunderte von Kilometern fahren?

Made in china

Es gibt Kunden aus Hongkong, die als Trinkgeld nagelneue Handys verschenken. Oder Ausländer, die zehn Dollar extra geben. Zehn US-Dollar! Die Mädchen, 109, 28 und 71, keines von ihnen ist älter als 20, sie beginnen zu schnattern untereinander. Der Übersetzer sagt: „Sie streiten sich darüber, was wichtiger ist: das Geld oder die Liebe.“ Das Gespräch dauert lange. Der Übersetzer sagt: „Sie sind sich nicht sicher.“
[ Shenzhen – Die Stadt der Mädchen ]

KDE Anwendungen fernsteuern

KDE dcop Browser
Mit dem dcop-Browser kdcop kann man sehr bequem die öffentlichen Interfaces beliebiger KDE-Komponenten erkunden.
Noatun stellt in der Klasse Noatun die Methoden playpause(), stop(), forward() und back() bereit. Wie praktisch, dass mein Notebook über „Multimediatasten“ mit der gleichen Bezeichnung verfügt 🙂 Über den Ausführen-Knopf (STRG-E) kann der Methodenaufruf getestet werden.
Wird die erwartete Funktion ausgeführt, kann der entsprechende Fernsteuerungsbefehl in ein Script gegossen werden. Die Syntax dabei ist
dcop [Komponente] [Klasse] [Methode] [Parameter]
z.B.
dcop noatun Noatun playpause
Tja, häte ich gestern mal nachgeschaut, was ich heute in mein Blog schreibe. Dann wäre mir die Sucherei erspart geblieben… 😉

Herr Lass Hirn regnen!

Diese Woche wohne ich sehr preiswert. „Kein Telefon, keine Minibar. Wir sind ein Low Budget Hotel“. Dafür gibt es WLAN. Kostenlos.
Euphorisch zücke ich mein Notebook, es sind 4 Netze in Reichweite, zumeist verschlüsselt. Das Netzwerk „Maxina“ ist unverschlüsselt, leitet aber auf eine Login-Seite um. Auf dem Weg zur Rezeption, die auf der anderen Straßenseite liegt, entdecke ich einen im „Foyer“ angepinnten Zettel mit Logindaten. Zurück im Zimmer stelle ich fest, dass die Logindaten scheinbar nur für den Foyer-PC gelten. Wieder überquere ich die Straße und lerne, dass man für den eigenen Rechner einen eigenen Ticketcode bekommt.
Zum X-ten Mal packe ich mein Notebook wieder aus, stöpsele es an und hacke den Ticketcode in das Browserfenster. „Your ticket has already a login session.“. Ich denke „nein, kacke, kann man so blöd sein?“. Man kann. Ich packe mein Notebook ein, gehe über die Straße (zählt noch jemand mit?) und überlege mir, wie ich das der Dame an der Rezeption verständlich erklären kann.
„Scheinbar benutzt schon jemand meinen Ticketcode“. „Oh, das kann sein, es hat sich heute noch ein anderer Gast für WLAN angemeldet“. „Kann ich einen anderen Ticketcode bekommen?“. „Nein, das sind doch alles die gleichen.“
🙁 Es kann im gesamten Hotel nur ein Gast zu einem Zeitpunkt das WLAN benutzen. Ich werde also ein Script bauen, dass so lange versucht sich einzuloggen, bis die Sitzung des Konkurrenten abgelaufen ist. Oh mann…
Zum Glück gibt es einen Radiosender, der Schellack-Platten mit Karnevalsmusik aus den 20ern spielt. Der Abend ist gerettet.

Antiverpeil

Die erfolgreiche Durchführung des Projektes ‘Realität’ ist ein harter Brocken. Längst ist bekannt, wie sich dafür der Verpeilungsfaktor festellen lässt. Aber wie kann man diesen in der Praxis beeinflussen? Handfeste Tipps für Verpeilte hat Susanne Schmidt in ihrem Antiverpeil Howto zusammengeschrieben [ via Tim ]

Post aus der Provinz

Die Provinz wird auch nach längerem Hinsehen nicht zur Weltstadt. Irgendetwas fehlt zwischen den Vororten und der Shoppingmeile. Die innere Leere versuche ich mit Arbeit auszufüllen. Auch wenn ich inzwischen das Gefühl habe, etwas für mein Geld zu tun, wird die Arbeit davon nicht interessanter.

Die Freizeitgestalung beschränkt sich mangels Notebook auf umherlatschen und fotografieren. Wenn es nicht regnet, ist es sehr kalt, meine Euphorie wird dadurch deutlich gedämpft, viele Fotos, die im Kopf schon belichtet sind, bleiben unrealisiert.

Beim Italiener werde ich höflich ignoriert. Ich zupfe an der Schürze der sehr attraktiven, jungen Kellnerin und frage vorsichtig nach der Karte. Den Salat stopfe ich schweigend in mich hinein.

Heute morgen habe ich jemanden gesehen, der sich im Auto während der Fahrt mit einer Stromzahnbürste die Zähne geputzt hat. Nach einem Unfall gibt das bestimmt ein merkwürdig Bild ab. Bis zum Rachen reingeschoben rührt die Zahnbürste fröhlich summend das Blut um. Ich sollte mir das mit dem Wein abends nicht angewöhnen.