AN.ON. und die deutsche Justiz

Ein Artikel auf Spiegel-Online fasst die Ereignisse rund um den Anonymizer JAP sehr gut zusammen.
Beim Stichwort Kinderpornografie scheint bei manchen Menschen der Verstand auszusetzen: alle Mittel sind recht, kein Gesetz ist unbeugbar – schliesslich ist „das Internet“ grundsätzlich böse. Gestern hatte Udo ein Paradebeispiel für die deutsche Gründlichkeit.
Bei diesem Reizthema sollten alle beiteiligten mal durchatmen und sich der Verhältnismässigkeit bewust werden. Schliesslich leiden Kinder wenn ein Bild angefertigt wird, nicht wenn es über’s Netz kopiert wird.

Die Ausführliche Story zu AN.ON. hat heise dokumentiert:
BKA geht weiter gegen Anonymisier-Dienst JAP vor
Anonymisier-Dienst JAP ist wieder anonym
Anonymität bei JAP kann gesichert werden
JAP, die Macher und die nicht mehr so ganz garantierte Anonymität
Nicht mehr ganz anonym: Anonymisier-Dienst JAP protokolliert Zugriffe

Dazu auch Telepolis:
Kriminalität im Internet offenbar weit geringer als bisher angenommen
Gespräch mit Hannes Federrath, dem Entwickler des Java Anon Proxy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.